44 Prozent AfD. Und jetzt? Mit Hannes Kreschel
Shownotes
Knapp 44 Prozent für die AfD. Was treibt so viele Menschen in Sachsen-Anhalt zur Wahl der Rechtspartei? Und warum gelingt es den Parteien der politischen Mitte immer weniger, diese Wähler zu erreichen?
Darüber spricht Host Max Hunger mit dem Politik-Influencer und Juristen Hannes Kreschel. Der 23-Jährige reist seit Monaten durchs Land, diskutiert auf AfD-Veranstaltungen mit Anhängern der Partei und sucht das direkte Gespräch mit Menschen, die sich von der Politik nicht mehr vertreten fühlen. Dabei bringt er eine besondere Perspektive mit: Als Jugendlicher hat er selbst einmal AfD gewählt.
Im Podcast erzählt Kreschel, was ihn damals zur AfD gebracht hat, warum er seine politische Haltung verändert hat und welche Motive er heute bei AfD-Wählern beobachtet. Außerdem geht es um die Macht von Social Media im Wahlkampf, die Kommunikationsfehler der etablierten Parteien und die Frage, ob mehr Dialog helfen kann, politische Gräben zu überwinden.
Infos zum Gast:
https://www.hannes-kreschel.de/
Zahlen zur Wahl:
Statistisches Landesamt:
Wahlergebnisse: https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/lt26/index.html
Wahlergebnisse vergangener Landtagswahlen: https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/gebiet-und-wahlen/wahlen/wahlergebnisse-vergangener-landtagswahlen
MZ/Volksstimme-Wahlangebot:
Du willst immer auf dem Laufenden bleiben?
📧Update Sachsen-Anhalt, unser Newsletter:
- Unser Newsletter für MZ-Leser: Update Sachsen-Anhalt: Politik in Sachsen-Anhalt – jetzt auch als Newsletter
- Unser Newsletter für Volksstimme-Leser: Update Sachsen-Anhalt: Politik in Sachsen-Anhalt – jetzt auch als Newsletter
📱Snackpolitik – unser Angebot auf Social Media
Transkript anzeigen
00:00:00: Mit dem gestrigen Tag hat sich nicht nur in Sachsen-Anhalt etwas verändert, sondern in ganz Deutschland.
00:00:06: Wir hätten uns alle
00:00:08: in jeder Hinsicht ein besseres Ergebnis gewünscht!
00:00:11: Wir haben genau das geschafft was wir schaffen wollten... ...wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben.
00:00:18: Wir gehen
00:00:18: durch den Kopf dass es wirklich ein schwarzer Tag für Sachsen
00:00:20: Anhalt ist.
00:00:21: Wir werden in diesem landtag immer der Antagonist
00:00:24: der rechtsextremen sein.
00:00:28: Der Sieg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt vor etwa einer Woche hat eines gezeigt.
00:00:37: Wollen die Parteien der politischen Mitte das Land einmal wieder regieren, müssen sie deutlich engagierter als bisher auf AfD-Wähler zugehen und sie wieder von ihrer Politik.
00:00:46: Überzeugen.
00:00:47: Wie kann das klappen?
00:00:48: Wie spricht man eigentlich mit Politikverdrossenden, wie diskutiert man konstruktiv mit ihnen?
00:00:53: darüber wollen wir heute sprechen.
00:00:54: hier bei zwei Komma eins Millionen.
00:00:56: mein Name ist Max Hunger reporter bei der mitteldeutschen Zeitung in Halle und host dieser Folge Und wir haben uns dafür jemanden hier an diesem Montag Vormittag ins Podcaststudio in Halle eingeladen, der regelmäßig unter anderem durch Sachsen-Anhalt reist und dort das direkte Gespräch mit AfD-Wählern sucht.
00:01:12: Er konfrontiert sie mit dem radikalen Programm der Partei und geht auf Spuchensuche nach dem Erfolg der Rechtsextremen – wie ich finde immer wieder überraschenden Ergebnissen – dabei hat er selbst früher mal AfD gewählt!
00:01:23: Heute ist der einer von Sachsen-Anhalts reichweitenstärksten Influenzern, war schon zu Gast bei der Süddeutschen Zeitung.
00:01:29: Dem Spiegel, behaart aber fair und es heute bei uns!
00:01:32: Und damit ganz herzlich willkommen Hannes Kreschel.
00:01:34: Hallo Hannes.
00:01:34: Ja hallo freu mich dass ich da sein kann.
00:01:36: Hannes du bist junge, dreiundzwanzig Jahre alt in Gommern aufgewachsen also im Norden Sachsen Anhalts hast schon als Paketbote gearbeitet, hast Jura studiert und das sollten wir aus Transparenzgründen unbedingt sagen SPD mitgliedt und beim deutschen Gewerkschaftsbund aktiv.
00:01:50: vor allem bist du aber als Ja, Politik-Influencer auf Social Media sehr aktiv.
00:01:55: Vor allem in den letzten Wochen und Monaten vor der Wahl bist du viel durchs Land gereist.
00:01:59: Wir hatten jetzt hier vor dem Mikrofon am Freitag zuletzt den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zu Gast.
00:02:06: Das ist ja ein politischer Kontrast.
00:02:08: zu dir, würd ich sagen ... Das
00:02:09: mag sein!
00:02:09: Der steht
00:02:10: weit rechts der Mitte.
00:02:11: Dich würde ich jetzt irgendwo eher linken Politikspektrum einordnen.
00:02:15: Deswegen interessiert mich deine Perspektive darauf.
00:02:17: Wie schätzt Du den Auftritt Siegmoons bei uns ein?
00:02:20: Ich hab mir natürlich im Vorhinein der Folge hier das Gespräch ausführlich angehört.
00:02:24: Und ... Natürlich, was man bei Herrn Siegmund immer feststellt ist, dass er natürlich auf jeden Fall vorbereitet in die Folgen reingeht und auch recht genau weiß, was er wie sagen kann oder vielleicht auch wie ausdrücken muss, damit es für die eigene Klientee gut ankommt.
00:02:38: Dass es für andere Leute nicht ganz so radikal rüberkommt.
00:02:42: Aus meiner Sicht hat Herr Siegmond sich an vielen Stellen einfach um eine klare Aussage gedrückt.
00:02:46: Das ist aber nur meine persönliche Meinung.
00:02:49: Um
00:02:49: die geht's ja!
00:02:50: Genau, um die geht's ja.
00:02:51: Und ich finde da an vielen Stellen wurde mir nicht so ganz klar was er denn will, zukünftig für Sachsen-Anhalt insbesondere auch bei der Frage wie sieht das jetzt mit der Regierungsbildung aus?
00:03:01: Da wurde ja auch mehrfach auf die Frage angesprochen, was er vor der Wahl gesagt hat und was er jetzt machen will.
00:03:06: Das war alles fand ich recht unklar.
00:03:07: also bei mir sind nach dem Podcast mehr Fragezeichen als Antworten in meinem Kopf.
00:03:13: aber so ist das wohl manchmal dass man dann Nachfragen muss und sich überlegen muss, was meint er denn eigentlich damit?
00:03:19: Ist dir an seiner Rhetorik an der Art wie er geantwortet hat irgendwie etwas Prägenantes aufgefallen.
00:03:24: Naja also ich finde halt insbesondere die... Unklarheit, mit der er insbesondere auch die Personaldebatte beantwortet hat.
00:03:30: Die unklarkeit, mit dem er insbesondere auf die Frage eingegangen ist... Wer soll denn jetzt meine Mehrheit stellen?
00:03:36: Ist es das BSW oder ist es die CDU?
00:03:38: Mit wem werden da die Gespräche geführt?
00:03:40: Wer führt diese Gespräche?
00:03:41: Das war ja alles unklerner gesagt!
00:03:43: Ja, das verrate ich Ihnen nicht!
00:03:45: Kann ich natürlich alles aus.
00:03:46: Hat ja auch selber gesagt aus strategischen Gründen Also dann wird ja auch parteipolitisch taktiert bei der AfD wie bei allen anderen Parteien auch.
00:03:52: Vielleicht ist da die AfD insofern genauso eine alte Partei wie sie selbst immer über andere Parteien sagt.
00:03:57: Das ist zumindest in mir aufgefallen.
00:03:58: Ich fand, das war alles recht unklar.
00:04:00: aber ja so ist es vielleicht auch bei anderen Politikern.
00:04:03: also insofern unterscheidet sich Herr Siegmund da gar nicht so sehr aus meiner Sicht von anderen Leuten als anderen Parteien.
00:04:09: Aber gut, sei es drum!
00:04:11: Ja ich fands auch ein sehr anspruchsvolles Gespräch.
00:04:13: an mancher Stelle hätte ich mir auch konkrete Antworten gewünscht.
00:04:16: wenig interessiert.
00:04:17: hört gern mal rein dass die Folge vom letzten freitag Hannes, du redest normalerweise mit AfD-Wählern.
00:04:23: Ich kenne dich vor allem so aus Instagram und von YouTube.
00:04:26: wenn man sich ein bisschen für Politik in Sachsen-Anhalt in den letzten Wochen interessiert hat glaube ich kommt man in dir gar nicht vorbei.
00:04:32: Du hast aber habe ich gelesen selbst mal als Teenager mit sechzehn AfD gewählt.
00:04:37: Vielleicht hilft uns das ja und dein Weg ein bisschen zu verstehen, warum Menschen das tun.
00:04:42: Kannst du dich noch erinnern, warum du da damals deinen Kreuz gesetzt hast?
00:04:45: Ja tatsächlich sehr gut sogar!
00:04:47: Es war zur Kommunalwahl im Jahr zwei tausend neunzehn.
00:04:49: Ich bin Baujahr, wie man so schon sagt, seit hause drei.
00:04:51: Und mit sechzehn darf man in Sachsen-Anhalt ja schon kommunal wahlen wählen... ...und im Juni twotausendneunzehnt waren parallel die europawahlen als auch die kommunalwahlen in Sachsene anhalt.
00:05:00: und mein vader würde ich sagen ist halt eher zumindest in diesem politischen Spektrum angesiedelt, aber jetzt konkret AfD wählt oder nicht.
00:05:08: Das weiß ich nicht, das interessiert mich eigentlich gar nicht so sehr.
00:05:10: Auf jeden Fall hat er mir immer gesagt ja wenn du was gegen die da oben machen willst, genau dann musst du AfD wählen weil diese sind gegen die dort oben und hat dem Motto... Ich meine als junger Mensch lässt man sich doch recht schnell davon leiten was so die Eltern einem auch einfach sagen weil man glaube ich vielleicht selber auch gar nicht die politische Bildung haben kann.
00:05:27: gerade als sechzehnjähriger weiß das noch viel heute, ich bin da in diese Wahlkabine gegangen bei mir im Wahllokal.
00:05:32: Ich bin in Wale zu wählen gegangen, im Kindergarten ist das Wahllokaal da immer und ich bin ja hingegangen und wusste gar nicht so sehr was will ich denn jetzt eigentlich machen?
00:05:41: Was will ich eigentlich wählen?
00:05:42: Und dann saß ich an dieser Kabinenwache mit dem Soja kommen ... als Protest gegen die da oben und meine Mutter, die ist eher sozialdemokratisch orientiert.
00:05:48: So ja das triggert die so ein bisschen, dass es heutzutage würde sagen so Rage-Bate... Und dann mache ich das jetzt mal weil ich das irgendwie spannend und witzig finde.
00:05:57: Es war auch keine ideologische Entscheidung, es war auch kein Entscheidungen von Ich weiß was da am Programm drin steht sondern es war halt eine Wahl von, ja keine Ahnung machen wir jetzt einfach mal.
00:06:08: Also so ne Mischung aus einmal eigentlich einer unpolitischen Herangehensweise zum Gefühl irgendwas gegen die da oben läuft nicht so gut.
00:06:15: und aber ich habe auch so ein bisschen rausgehört zu einem bisschen Rebellion.
00:06:18: also ich will jetzt schon irgendetwas machen was irgendwie ein bisschen anpisst.
00:06:21: Richtig genau ist das eine sehr emotionale Wahl von... macht das jetzt mal, und natürlich auch diese Wahl als Protest zu verstehen gegen vielleicht doch das eigene oder zumindest ist da bei meiner Mutter.
00:06:32: Aber das würde ich sagen, das war so im Wesentlichen die Zusammenfassung wie es bei mir war.
00:06:36: Änderst du dich an den Zeitpunkt?
00:06:38: Oder die Phase, an der sich das umgedreht hat?
00:06:41: Heute bist du ja eigentlich jemandem, der gegen die AfD arbeitet.
00:06:44: Das kann man auf jeden Fall so sagen.
00:06:46: Du machst da Aufklärung und gehst in kritische Gespräche mit AfD-Wählern.
00:06:51: Erst
00:06:53: mal vielleicht will ich da noch mal konkretisieren sagen, unsere Aufgabe in erster Linie ist ja nicht gegen etwas zu sein.
00:06:59: Sondern wir sind eigentlich für etwas.
00:07:00: Wir sind für Demokratie und für Aufklärungsarbeit.
00:07:02: Und sehen natürlich aus meiner Sicht zumindest demokratiegefährdende Tendenzen an den Rändern des politischen
00:07:09: Spektrums... Da bist du ja auch nicht alleine?
00:07:10: Genau!
00:07:10: Dann bin ich nicht alleine.
00:07:11: Und da ist die AfD aktuell als, das muss man jetzt nach der wahrsagen stärkste Kraft hier im Lande Ja, ein großer Aufmerksamkeitsfaktor auf die man das Licht lenken kann, lenken sollte und deswegen versuchen wir da aufzuklären.
00:07:24: Ich will niemanden vorschreiben was er wählen soll oder nicht.
00:07:26: wenn Leute AfD wählen wollen sollen es halt machen.
00:07:28: so habe ich auch gemacht mein Gott ist halt eine Wahl ist ne Partei die zur Wahl steht.
00:07:32: also mein Gott Das ist aber zumindest unsere Aufgabe Leuten zu zeigen so ja dass ist halt das was ihr da wählt.
00:07:38: Also ihr wählt halt da.
00:07:39: Vielleicht gehen wir nachher später drauf ein.
00:07:40: Auf jeden Fall,
00:07:41: das sprechen wir noch drüber.
00:07:42: Der Punkt an dem du gemerkt hast, dass dich politisch offensichtlicher gedreht oder sich neu orientiert hast?
00:07:48: Ja.
00:07:49: Bei mir waren es tatsächlich persönliche Gespräche in meinem Umfeld.
00:07:53: Ich hab Musik gemacht und Schlagzeug gespielt und wollte eigentlich Musiker werden.
00:07:57: Dass ich irgendwie politisch wert wollte war jetzt nicht so richtig geplant bei mir.
00:08:01: Ich hatte eigentlich Bock auf Musik.
00:08:03: Meine Bandkollegen waren eher politisch linksorientiert.
00:08:08: Ich hab die per Zufall kennengelernt, weil wir im gleichen Proberaum geprobt haben.
00:08:11: Im Gröninger Bad hat übrigens auch mal Tokio-Hotel geprobert.
00:08:14: also ich wandle auf den Spuren von Bill Kaulitz und so.
00:08:18: Nein Spaß aber!
00:08:20: Jedenfalls haben wir einen gleichen Proberaum geprobt wie die Tokyo Hotel und wir haben uns da per Zufall getroffen, weil sie ein Starkzeug gesucht haben.
00:08:26: Und ich bin dann zu dem gekommen.
00:08:27: also genau.
00:08:29: Wir haben dann halt während den Probezeiten immer über so Politik gesprochen.
00:08:32: das passiert ja dann wenn du Musik zusammen machst noch erst mal über Politik, dann redest du mal irgendwie über irgendwelche Dates die du hattest oder irgendwelchen... Also das sind einfach so Salope Gespräche die entstehen Und da haben die quasi im Prinzip so gecheckt, okay das ist halt irgendwie... Die Ansicht, die ich jetzt, also Hannes dann irgendwie vertritt.
00:08:48: und aber das ist gar nicht das was der eigentlich möchte.
00:08:51: Dann haben sie mir relativ deutlich gesagt, hey!
00:08:53: Das was du gut erwählst und dass was du eigentlich möchtest, das widerspricht sich.
00:08:57: Also du wirst auf der einen Seite soziale Ungerechtigkeit bekämpfen, vielleicht niedrige Mieten höhere Löhne mehr Arbeitsmärschschutz und sowas.
00:09:06: Und das sind alles Punkte, die jetzt nicht im Wahlprogramm der AfD drinstehen.
00:09:09: Also warum machst du das?
00:09:12: Inhaltlich ist das gar nicht das, was ich möchte.
00:09:15: So war es eigentlich.
00:09:16: Okay also dein soziales Umfeld hatte ich aufgeklärt dann eigentlich.
00:09:23: Jetzt hast du diesen Wandel gemacht?
00:09:25: Du hast schon gesagt was nicht total ideologisch oder so und du hast einfach aus relativ leichten Gründen AfD gewählt.
00:09:32: Kannst du den heute noch nachvollziehen?
00:09:35: Dass Menschen AfD wählen vielleicht vor diesem Hintergrund, dass du das selbst mal gemacht hast?
00:09:39: Ja natürlich kann ich das irgendwo nachvollziehen wobei es bei mir auch da Grenzen mittlerweile gibt.
00:09:43: Also ich kann natürlich Menschen verstehen die sich von den anderen Parteien absolut nicht abgeholt fühlen.
00:09:48: Ich meine das Wahlergebnis ist wirklich derart deutlich womit wahrscheinlich auf die CDU nicht gerechnet hatte... Das
00:09:53: kann man wohl sagen.
00:09:53: ja Genau das eine derartige Abrechnung mit der Politik auch der CDU der letzten Jahre hier passiert ist, minus zwanzig Prozent so das muss man einfach wahrnehmen.
00:10:00: Das kann man auch nicht ignorieren.
00:10:02: und gleichzeitig muss man ja sagen dass diese achtzig Prozent Wahlbeteiligung die es gab für die Demokratie erst mal wirklich was Gutes ist.
00:10:08: also jetzt hier zu sagen dass Sachsen-Anhaltesdemokratie tot ist und die alle antidemokraten sind was ja teilweise auch passiert gerade in der westlich geprägtere Medienlandschaft, das halte ich natürlich auch für sehr gefährlich.
00:10:19: Also, achtzig Prozent Wahlbeteiligung ist erstmal was Gutes.
00:10:22: Ist auf jeden Fall sehr demokratisch, obwohl man sagen muss dass die Partei, die die meisten nicht wähler mobilisiert ja die AfD?
00:10:27: Genau!
00:10:27: Das ist die AfD und wie gesagt auch das sieht man ja in diesen Nachwahlbefragungen.
00:10:31: nichtsdestotrotz bleibt es dabei... Es bleibt ja die Frage im Raum wieso machen die Leute das?
00:10:37: Ich kann das bis zum gewissen Grad natürlich nachvollziehen.
00:10:39: erst hat nach der Wende also erst mal Die Ostdeutschen haben sich die Demokratie erkämpft.
00:10:44: Es wurde ihnen nicht geschenkt, sondern sie haben es friedlich.
00:10:47: Also, einfach per frindliche Revolution gemacht.
00:10:50: Dann kam die CDU und hat blühende Landschaften versprochen.
00:10:52: was dann?
00:10:53: er kam an sowas wie treuhand ausverkaufte industrie für ein euron irgendwelche großdeutschen westdeutsch großen konzerne wenn man sich anguckt wäre in sachsen anhalt auch so große mobilen besitzt wo es teilweise sehr weniger aussie ist sondern ich spreche jetzt bewusst mit dem ostwestigen auch westdeutches und ich glaube das checken die leute halt hier auch diesen halt nicht dumm So dass auf der einen seite also auf der anderen seite sehen wir aber auch Die Frage, warum machen das Leute natürlich viel tiefer geht als dieses Ostwest-Ding?
00:11:21: Dann kam auch die SPD mit Gerhard Schröder und Hartz IV.
00:11:24: Das war für viele Leute derbe, dolle, blöd.
00:11:27: Und dann haben auch viele Leute gesagt, what the fuck was sollen wir jetzt hier machen?
00:11:30: Das bringt uns gar nichts!
00:11:32: Und dass da natürlich eine Frustration da ist und wenn dann eine Partei kommt, die sagt ja, die sind alle kacke.
00:11:36: Wir machen es jetzt viel besser und alles ist möglich.
00:11:39: Natürlich trifft das auf einen gewissen Boden.
00:11:41: Was ich aber halt nicht mehr verstehen kann, ist, wenn man den Leuten an das Wahlprogramm erklärt, das stimmt gar nicht drinne.
00:11:47: Das macht auch der Spitzenkandidat teilweise.
00:11:49: Dass er dann halt sagt ne, das steht nicht in unserem Wahlprogrammen drin.
00:11:51: Der sagt immer so Sachen wie haben sie missverstanden?
00:11:54: Genau!
00:11:54: Eigentlich
00:11:55: meinen wir das anders.
00:11:56: Genau, und wie auch immer jedenfalls darf er sich das dann nicht mehr.
00:11:59: Also ich finde schon dass man den Leuten zurechnen muss Wenn du eine Partei wählst, musst du hinter dem Programm stehen.
00:12:05: Natürlich nicht hinter hundert Prozent, das ist klar!
00:12:08: Aber du musst zumindest in der Grundtendenz bei entscheidenden Fragen zumindest anerkennen... ...jau okay, dass es halt jetzt meine Position, die ich da mit dieser Partei will und das kann ich dann nicht mehr nachvollziehen.
00:12:16: Und ich kann insbesondere auch nicht nachvoll ziehen,... ...dass gerade bei so AfD-Vereinschaltungen wir sind da ja viel, da reden wir noch viel drüber was da teilweise abgeht,... ...das einfach entweder toleriert wird oder sich nicht klar davon distanziert wird.... Das kann ich denn nicht mehr Nachvollziehen wenn man damit konfrontiert wird.
00:12:30: Da
00:12:31: würde ich gerne gleich mit dir darüber sprechen.
00:12:32: Vorher möchte ich noch bei einem Ding sprechen, wo du dich gut auskennst.
00:12:35: Und das ist die Rolle von Social Media innerhalb dieser Politik des Wahlkampfes aber auch derzeit jetzt.
00:12:43: Du bist da ziemlich reichweitenstark über hundertfünfzigtausend Follower auf Instagram und das is schon was.
00:12:47: Diche sehen ein paar Leute Wenn mich mir den Wahlkampfan gucke, sehen wir aber und das sagen uns Analysten dass die AfD mit Abstand die größte Reichweite hat halbe Million Follower auf TikTok oder so.
00:12:59: Da können die anderen Spitzenkandidaten nicht mithalten, auch wenn sie sich bemüht haben.
00:13:03: Welche Rolle siehst du denn von sozialen Netzwerken innerhalb dieses Wahlkampfes vor allem und der politischen Kommunikation?
00:13:10: Ist das ein Verstärker von Polarisierungen?
00:13:14: Ist es eher ein Symptom einer gewissen Zeit oder ist das einfach nur eine Spielfläche, auf der sich Konflikte abbilden?
00:13:21: Natürlich muss man da auch anerkennen, dass Herr Siegmund schon seit ... und das gehört ja auch zur Weit dazu, ihnen viele Parteien dafür mal belächelt haben.
00:13:29: Viele Parteien der insbesondere demokratischen Mitte, wie man das so schön sagt, haben Herr Siegmund dafür... muss man wirklich sagen, regelmäßig auch im Landtag ausgelacht und kritisiert.
00:13:38: Im Nachhinein war das wahrscheinlich ein massiv strategischer Fehler der anderen Parteien, dass nicht genau so zu machen.
00:13:44: Ich meine, Herr Sigmund hatte halt sein Konzept und das funktioniert für ihn bestimmt auch sehr gut.
00:13:48: dazu sind die Medien halt auch da.
00:13:49: wir benutzen das ja auch.
00:13:50: aber wahrscheinlich war es von den anderen Parteinen eine derart strategische Fehler das so anzugehen oder das auch so zu belächeln Und das nicht als klaren Kommunikationskanal zu verstehen.
00:14:00: Die AfD und insbesondere auch die AfD in Sachsen-Anhalt hat das verstanden.
00:14:03: Wir haben sehr langfristig schon auf Social Media gesetzt und ich meine wie gesagt also bei Herrn Siegmund kann man das ja so... würde ich sagen in den letzten fünf Jahren besonders gut nachvollziehen, wie viel er da auch einfach gemacht hat und sich da eine Follower-Schaft aufgebaut hat.
00:14:17: Und was die AfD auch kapiert hat ist, dass Social Media nicht nur für den Wahlkampf an sich ist sondern ein dreihundertfünfundsechzig Tage Job, den man jeden Tag betreiben muss.
00:14:26: Das haben die anderen Parteien nicht verstanden!
00:14:29: Welche Rolle spielt?
00:14:30: Ist das ein Instrument um zu den Leuten zu sprechen?
00:14:33: oder wie siehst du das?
00:14:34: Es gibt verschiedene Dimensionenperspektiven, die ich aus meiner Sicht sehe.
00:14:37: Ich meine es kann jeder anders bewerben...
00:14:39: Gut.
00:14:40: Aber ich würde sagen, ich habe die Weißheit nicht mit Löffel gefressen.
00:14:42: Ich kann nur von meiner Sicht aussprechen... Also zum einen.... ist natürlich die Möglichkeit, um Social Media-Leute wesentlich direkter und emotionaler zu erreichen.
00:14:49: Ich hab einen ganz anderen Zugang zu meinen FollowerInnen, zu meinen Abonnentinnen, die da sind und die ich natürlich auch ganz persönlich wie Freunde adressieren kann.
00:14:58: Also wenn ich mir eine Instagram-Story mache denke ich so ja, ich sag das halt jetzt im Kumpel, ich sage es jetzt mit einem Freund oder meiner Nachbarin oder sowas.
00:15:05: Das ist ein ganz anderer Kommunikationskanal als wenn ich das in der Zeitung mache, als soll ich das im Radio machen oder wenn ich dass im Fernsehen mache.
00:15:11: Gleichzeitig hatten wir noch nie eine solche Möglichkeit, derartig viele Menschen zu erreichen über Social Media und das derartigt schnell dass die Rolle von Social Media im Wahlkampf nicht hoch genug angerechnet werden kann.
00:15:22: Ich hab mir natürlich auch im Laufe der Wahl verschiedenste Social-Media-Kanäle aller Parteien angeschaut, was ich aber auch gerne in dieser Debatte erwähnen möchte ist es ja nicht so als das bei Social Media nur die AfD gut performt hat.
00:15:33: Also insbesondere möchte man auf dem Wahlkopf der Grünen auch aufmerksam machen.
00:15:36: also die Grünen haben mit der Spitzenkandidatin da Sousa Sibauer Seidlitz auch über verschiedene Kanäle auch gut Reichweiten gemacht, ne?
00:15:43: Also ich glaube wenn man sich die Viewzahlen anschaut, sind die Grüner glaube ich nach der AfD Platz zwei.
00:15:47: Wobei ich das jetzt nicht ganz ausgerechnet habe Aber ich würde es jetzt mal vermuten.
00:15:50: Ich glaube,
00:15:50: die Linken sind auch ganz stark ... Also, Spitzenkandidatin Eva von Angern, aber vor allem auch Heidi Reichineck und diese Silberlocken?
00:15:57: Genau, wobei die im Wahlkampf gar nicht so eine Rolle gespielt haben.
00:16:01: Sie
00:16:01: waren oft hier.
00:16:02: Ich kann das auf dem Internet nicht richtig einschätzen.
00:16:04: Das Ganze vielleicht besser als ich.
00:16:05: Ich weiß nur, dass sie da sehr reichweißstark sind.
00:16:07: Genau, gemessen an FollowerInnen muss man klar sagen, dass da die Grünen auf jeden Fall ... Ich will ja nicht komplett werben für die Grünbahn.
00:16:14: Da wohl halt einfach durchaus was richtig gemacht.
00:16:17: Ich glaube, Sven Schulze hat ja Wahlkampf auf Social Media gemacht.
00:16:20: Das ist auch nicht so als das Armin Willingmann von der SPD nichts gemacht hat.
00:16:22: Warum schaffen die es nicht erfolgreich zu sein?
00:16:25: Was ich gerade gesagt habe, zum einen weil sie nicht verstanden haben dass Social Media eine Dreihundertfünfundsechstehtage-Top ist, dass er quasi um die Person an sich geht.
00:16:34: Es geht über die Privatperson
00:16:35: z.B.,
00:16:36: Sven Schulz oder Armin Wildingmann jetzt mal den anderen Spitzenkandidaten zu nennen.
00:16:40: Sondern ich glaube da, dass Er verstanden wurde.
00:16:44: Ich will das nicht per Person bezogen machen, sondern was ich glaube.
00:16:47: Das ist als weiterer Kommunikations-Kanal wie das Fernsehen standen worden und gesagt wurde Na ja, Social Media ist vielleicht so wie das TV sehen.
00:16:54: Sie sprecht da quasi vielleicht ähnlich rein wie wenn ich das in den Fernsehkamera mache.
00:16:58: Zum Beispiel bei Sven Schulze könnte man das vermuten.
00:17:00: Der sieht vielleicht nicht ... oder der kann jetzt nicht von seinem Team sprechen, die das beurteilt haben wir sich.
00:17:06: Es drückt
00:17:07: auf dich so?
00:17:07: Mein Eindruck ist dass es Ähnliches Format wie das Fernsehen verstanden wurde.
00:17:12: Aber nein, es ist nicht!
00:17:13: Es ist was völlig anderes.
00:17:14: Das ist so wie als keine Ahnung... Als das Fernseher erfunden wurde, denken das das Radio.
00:17:18: So ne?
00:17:19: Das sind zwei völlig unterschiedliche Beiträge.
00:17:22: oder von Kommunikationskanälen.
00:17:23: nur weil im Fernsehen auch Audio drin ist, ist halt nicht das Radio Ja.
00:17:26: Nur weil im Social Media halt Audio und Bild beides zusammen sind, ist ja nicht das Fernsein sondern das funktioniert ganz anders.
00:17:31: Es funktioniert nach ganz anderen Metriken.
00:17:33: Es funktioniert nach ganz anderer Ansprachemöglichkeit.
00:17:35: Ein schönes Beispiel wo man sieht die anderen Parteien einfach nicht verstanden haben, ist so eine Analogie aus einem amerikanischen Fernsehen.
00:17:43: Es gab ja, ich glaube in den sechzehn Jahren war das dieses bekannte TV-Duell Kennedy gegen Nixon und das Fernsehen war bereits dreißig Jahre alt.
00:17:50: also es ist nicht so als dass das Fernseh neu war Und Nixon hat damals bewusst darauf verzichtet sich schminken zu lassen.
00:17:55: Kennedy hat das gemacht.
00:17:56: Kennedy hat sich schminken lassen weil er wusste okay Audiovisuell heißt, dass die Leute mich auch sehen und wenn sie sehen wie ich da schwitze wie ein Schwein dann sieht das halt kacke aus.
00:18:04: Nixon hat darauf verzichtet weil er zu eitel war.
00:18:07: Man hat dann nach Nachwahlbefragung gesehen.
00:18:09: Das Witzige war, im Radio hat Nixon tatsächlich ... War es recht ausgeglichen?
00:18:12: Nixon Kennedy, das hat sich nicht viel genommen.
00:18:14: Aber im Fernsehen hat Kennedy nach Nach- wahlbefrage zwei Drittel gewonnen, weil er einfach besser dabei aussah wie er das gesagt hat.
00:18:21: und da muss man halt sagen, das finde ich ist ein schönes Beispiel.
00:18:23: Das Internet ist auch dreißig Jahre alt Und nach wie vor habe ich das Gefühl dass die anderen Parteien eher bei Nixon sind.
00:18:28: und man könnte sagen die AfD ist vielleicht eher bei Kennedy Auch wenn das natürlich in der Geschichte komische Analogie ist, aber so könnte man das vielleicht sehen.
00:18:35: Ich find es eine
00:18:36: sehr interessante Analogie.
00:18:38: jetzt du kennst dich ganz gut aus auf Social Media.
00:18:40: Du bist da wie gesagt ich hab dich anmoderiert als einen der reichweiten stärksten Influencer aus Sachsen-Anhalt politikmäßig Das kann man auf jeden Fall sagen und du hast ein interessantes Format entwickelt finde ich.
00:18:50: also du gehst ja oft ins Gespräch mit AfD-Wählern Und das is was was nicht konfliktfrei ist.
00:18:56: Ja und vielleicht um einen Eindruck davon zu bekommen hören wir einfach mal kurz in ein Gespräch rein dass du am Rand ich glaube einer afd Veranstaltung kürzlich geführt hast.
00:19:07: Du musst
00:19:42: jetzt schon
00:19:56: lachen.
00:19:57: Man muss sich das so vorstellen, du warst da auf einer Veranstaltung.
00:19:59: Du hattest ein Mikrofon, eine Kamera dabei und hast einen Herrn ... ich kannte es Altermittelalt wie auch immer, der interviewt nicht alle deine Gespräche laufen so ab.
00:20:07: oft wird's auch inhaltlicher.
00:20:08: wir haben das jetzt mal rausgesucht weil hier eine Konfrontationsspürbar ist.
00:20:11: aber ich finde man merkt du suchst ein Gespräch ist aber nicht immer so einfach.
00:20:15: wenn wir auf dieses Gespräch aber auch die anderen wo mehr Argumente ausgetauscht werden blicken was sind so Erkenntnisse die du daraus ziehst?
00:20:23: Also zum einen muss ich sagen, ich würde gerne bei diesem Gespräch was da jetzt eingespielt wurde noch gerne das Ende erzählen.
00:20:28: Ja
00:20:29: unbedingt!
00:20:29: Weil das Gespräch ging ja dann noch länger und das darf man aber unseren Beiträgen auch nicht vergessen... ...ja die Beiträge über Instagram sind einmal eine Minute lang.. ..und ja da wird nur ein bestimmter Ausschnitt gezeigt.
00:20:38: Und da wird uns ja auch dann gerne vorgefordert wie gesagt, ja das ist ja pullachnisieren.... Das ist gar nicht Diskurs interessiert, naja, aber das sind meistens die Leute die sich in dieses ganze Gespräch anschauen.
00:20:47: Wesentlichen teilen wir auf Social Media und gerade bei YouTube wo es ja auch möglich ist mal über ne Stunde den Video zu machen.
00:20:53: Das ganze Gespräch, also auch gerade das Video wären wir ankartveröffentlich.
00:20:56: Das haben wir demjenigen, mit denen mir das Gefühl habe auch versprochen und dabei bleibe ich dann auch.
00:21:00: Ich halte mein Wort Und dass war tatsächlich der Einstieg des Gesprächs wo er ja derartig Ja beleidigen und auch gar nicht an einem Diskurs interessiert war.
00:21:07: und dann Mit der Zeit nachdem wir irgendwie so ein bisschen die ich würde sagen Fronten geklärt hatten So würde ich es nicht formulieren aber ich würde es formulieren mit er hat erst mal seinen Frust bei mir abgeladen wie kacke er mich findet Und dann hab ich das erstmal akzeptiert, ist auch okay.
00:21:20: Ich sag, muss man auch nicht gut finden?
00:21:22: Ich habe auch keine Probleme mit den Leuten sagen, boah, da war es so ultra scheiß!
00:21:25: Ich kann damit gut leben.
00:21:26: Wie gesagt, muss nicht jedem gefallen.
00:21:27: Das ist das Schöne an der Meinungsfreiheit.
00:21:29: Aber dann hast du noch mit ihm diskutiert... Habt
00:21:30: ihr noch mit dem glaube ich knapp fünf Minuten diskutiert und unter uns so sinnvoll aus meiner Sicht, ich sei jetzt gar nicht so was bei rausgekommen.
00:21:37: aber es war dann irgendwie zumindest dass er dann doch irgendwie am Ende vielleicht doch gecheckt hat, dass es uns um die Diskussion geht und seine Position geht.
00:21:46: Was bewegt dich denn?
00:21:47: Was willst du
00:21:48: denn?".
00:21:49: Viele der AfD-Leute sagen ja auch, wir wollen mit Linken reden und sag ich so hier bin nicht so!
00:21:53: Come on, wir können gerne diskutieren aber in dem Ausschnitt der jetzt hier gezeigt wurde sieht man ganz klar... Ich sage das Gespräch geht eigentlich damit los.
00:22:01: was führt dich hierher?
00:22:02: Warum bist du bei der AfD zum Beispiel?
00:22:05: Wenn dann man sofort sagt du hättest für deine Propaganda Kanäle Und dann zu sagen, ja ich hab schon mal mit dir gerät.
00:22:10: Ich habe dich ja rhetorisch auseinandergenommen.
00:22:12: Frag' ich mich nach welchen Rhetorik-Seminar man das auseinander nehmen nennt wenn man jemand zuerst weg beleidigt und gar nicht sachlich unterfüttern kann?
00:22:20: kann ja Argumente dafür bringen, aber da muss man es doch tun.
00:22:22: Also du bist hartnäckig geblieben und hast dann mit ihm diskutiert vielleicht so allgemein was hast Du über AfD-Wählerinnen gelernt aus Deinen Gesprächen?
00:22:31: Zum einen würde ich sagen das ist halt nicht den AfD Wähler gibt's.
00:22:35: Ich glaube man redet immer in der Diskussion von entweder den Protestwählern oder von denen die aus Überzeugung wählen.
00:22:40: Das machen zumindest die Nachwahlbefragungen, das greift aber aus meiner Sicht viel zu kurz.
00:22:44: Es ist viel viel tiefgreifender, es ist viel tiefgründiger Und alle Menschen egal welcher Partei sie wählen oder angehören haben, verschiedenste Wahlmotivation und verschiedensten Bewegungen.
00:22:55: Warum Sie das machen?
00:22:56: Gerade bei Leuten die sich irgendwie diese AfD zugehörig fühlen ist es vor allem eine emotionale Wahl.
00:23:01: Vor allen anderen ist es eine sehr, sehr emotionale Wahl auch.
00:23:05: Das war ja auch bei mir so.
00:23:07: aber es geht vor allem um die Frage von Ungerechtigkeit.
00:23:10: Und das ist so spannend weil der AfD als sich als Partei wenn man das Programm sich liest gegen so Ungerechtigkeiten nur aus einer Sicht oder ihrer Sicht, was gegen tun möchte.
00:23:22: Also ... Sie hatten
00:23:23: relativ, manche sagen, neoliberales Programm.
00:23:25: Das heißt, sie sind eher dafür die Kontrollmechanismen des Staates abzubauen und marktliberale Partei auf der anderen Seite für Zähheiten Kulturkampf.
00:23:34: Genau!
00:23:35: Und das ist ja diese gefühlte Ungerechtigkeit.
00:23:38: Die AfD spielt in fast allem, was sie sagt, mit den reinen Emotionen der Menschen.
00:23:44: Ja?
00:23:45: und holt diese Emotion, die glaube ich auch gezielt von AfD nahe Medien geschürt werden.
00:23:51: Da halt ab wo die Leute sind!
00:23:53: Und deswegen würde ich auch nicht sagen dass es die Leute, die da irgendwie diese Partei unterstützt haben.
00:23:57: So wie gesagt in der Sachsansatzung sind es halt forty-viertzeig Prozent... ...und ich glaube nicht das forty vierzig Prozent der Leute aus Sachsand irgendwie per se schlechte Menschen sind.
00:24:02: Das glaube ich nicht, das ist auch nicht so.
00:24:04: Die Menschen haben ein emotionales Bedürfnis nach Gerechtigkeit.. ..und die AfD bietet diesem emotionalen Druck Was an, also zum Beispiel wenn die Leute halt das Gefühl haben dass es auf den Straßen und Sachsen irgendwie unsicherer wird.
00:24:17: Wie sagt die Statistik?
00:24:18: Und Zahlen geben das nicht her.
00:24:19: aber ich glaube aufgrund dessen dass wir mit Social Media einfach sofort sehen wenn etwas denn passiert sind die Straftaten viel näher an den Leuten dran.
00:24:27: Also früher, wenn zum Beispiel irgendjemand was Schlimmes gemacht hat, dann stand das halt in der Zeitung okay, da wurde das nüchtern berichtet, dann wurde darüber sachlich diskutiert, die Polizeimeldungen abgewartet, die Einordnungen abgewartet und da würde das Ganze einfach tatsächlich sachlich eingeordnet.
00:24:41: Heutzutage, wenn irgendwas Schlimmes passiert man sieht es ja auch an dem Anschlag vom Magdeburger Weihnachtsmarkt wird er sofort auf Social Media ausgeschlacht und ja auch insbesondere von der AfD!
00:24:50: Wenn man sich überlegt wer zuerst über diesen Anstag im Magdeburg gesprochen hat ohne tatsächliche sagt man das Fakten über den Täter, Belege über die Täter.
00:24:57: Das war die AfD und es war auch Herr Siegmund, die das als erstes für ihre Zwecke versucht haben zu instrumentalisieren damit gezielt auch Ängste geschürt haben, die ja vielleicht durchaus nicht falsch sind.
00:25:07: aber genau aus diesen emotionalen Gründen sagen da Leute okay alles klar Aber ist halt nicht nur diese Migrationsfrage sondern es ist auch die Frage Es war ja hier im Wahlkampf sehr deutlich dieses Geld in die Ukraine, also das da natürlich auch gezielt dieses wording gesetzt wurde von wir senden unser Geld ins Ausland und das bringt euch nichts.
00:25:23: Und wir finanzieren damit einen Krieg der nicht unser ist.
00:25:26: doch der ukraine Krieg ist unser Krieg.
00:25:28: Russland greift uns doch die ganze Zeit an aber das sehen die Leute auch nicht.
00:25:32: Also
00:25:32: insbesondere den Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt für ein interessantes Beispiel weil ich finde ihn sehr Komplex einzuordnen.
00:25:39: Das ging auch der Polizei so, dieser Täter ist zwar ein ... kam aus Saudi-Arabien hierher, ist aber selbst bekennender AfD-Fan oder Anhängerunterstützer gewesen, hatte komplexe Würre beziehung zum saudischen wie zu unserem Staat und lässt sich eigentlich nicht in Schubladen einteilen als kein Islamist gewesen.
00:26:01: Weiß ich nicht ob man rechtsextremer ist schwer zu sagen.
00:26:03: auf jeden Fall kein typischer Fall, aus dem man etwas ableiten kann.
00:26:07: Und Alice
00:26:08: Weidel hat sich einen Tag danach auf dem Markteburger Domplatz hingestellt und gesagt es war ein Christen-Hassener Islamist.
00:26:15: das war nicht die Faktengrundlage, die man zu dem Zeitpunkt hatte.
00:26:18: Jetzt hast du verschiedene AfD-Wähler kennengelernt, bist mit denen in die direkte Konfrontation gegangen oder ins Gespräch.
00:26:24: Gibt es irgendwie ein Gespräch was bei dir hängen geblieben ist?
00:26:26: Was dich geprägt hat wo du was rausgezogen
00:26:28: hast?
00:26:28: Also viele dieser Gespräche bleiben sehr krass bei mir hängen und ich würde sagen das sind mittlerweile auch durchaus Freundschaften entstanden.
00:26:34: also es klingt wirklich komisch aber ja so gerade bei den AFD-Festen in Magdeburg oder so.
00:26:38: nicht Magdeburg sondern so oft.
00:26:40: da sind dann regelmäßig die gleichen Leute.
00:26:42: also ist es wirklich so wir treffen da auf jeder Veranstaltung wirklich die gleichen leute die zu jede AfD-Veranstaltung hingehen Und dann trifft man sich da und sagt, ah, du schon wieder da.
00:26:49: Ach ja, grüß dich.
00:26:50: Also ihr geht
00:26:51: dann freundschaftlich auch auseinander.
00:26:53: nach der Diskussion?
00:26:54: Ja!
00:26:54: Ich hab echt den Eindruck... also ich würd sogar sagen aktuell sind wir sogar durchaus mehr Diskussionen mit den Leuten die wir dafür immer noch die Positives sind.
00:27:01: Wo also ich würde sagen so zwei Drittel der Gespräche, die wir da führen sind wirklich irgendwie auch am Ende irgendwie nett weil man irgendwie so miteinander diskutiert und weil wie gesagt mir ganz wichtig ist bei unserer Arbeit respektvoll und freundlich zu sein.
00:27:12: natürlich in der Sache hart aber einfach net gegenüber den Leuten auf die Zuzug Und da sind wirklich mittlerweile so richtige Freundschaften entweisen.
00:27:22: Ja, man redet miteinander und plauscht ach du wieder hier ja ach du auch schon wieder da ja ach ist nett.
00:27:26: So ne?
00:27:26: Und welches Gespräch ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben?
00:27:29: das würde ich sagen war eins der herzzerreißendsten Gespräche die ich je geführt habe und das auch gepostet habe.
00:27:35: Das war mit einer... das war an Merseburg bei einem AfD Fest.
00:27:39: dort traf ich auf zwei junge Mütter Und die hatten zwei Kinder im Arm.
00:27:44: Die waren knapp ... Ich hab
00:27:45: gerne das Gespräch,
00:27:45: ja!
00:27:46: Die waren so knapp achtzehn bis zwanzig Jahre haben sie gesagt.
00:27:49: und dann ... Genau, fragte ich.
00:27:51: Dann fing die Frau an und sagte ja sie kennt das Wahlprogramm der AfD Sie habe sich darüber gut informiert.
00:27:57: Und ich sag okay darf ich mal kurz fragen geht es in deinem Kind gut?
00:28:00: Also hat halt ihre Tochter aufmachen und dann sagt sie so Ja nein mein Kind geht's nicht gut er hat Krebs Neuroplaston.
00:28:05: und dann sage ich ja weißt du wer ist die AfD In ihrem Wahlprogrammen für deinen Kind planen hatte ich das Wahl-Programm halt dabei und hab gesagt ja komm auf Seite seventy vier steht drauf Inklusion ist gescheitert.
00:28:15: Und dass die AfD, und das ist ja eigentlich das was tatsächlich dann hinter diesem Programm steht.
00:28:19: Dass sie trennt zwischen Kindern mit Behinderung und Normalbegabten.
00:28:24: So steht es ja wirklich explizit drin, die sagen normal begabte Kinder und Kinder mit Behnderungen.
00:28:28: Dann sagen die AfD-Funktionäre meistens, wir wollen alle Kinder individuell betrachten.
00:28:32: Wir meinen das alles gar nicht so mit Inklusion.
00:28:34: Aber zumindest von dem, was man da liest geht die AfD ganz klar davon aus, dass es Begabte-Kinder gibt?
00:28:39: Normaal begabten und dann gibt's die Kinder
00:28:43: sind gewusst so sinngemäß und ich werde mir das noch mal gut überlegen.
00:28:47: Genau,
00:28:47: sie sagt dann sowas wie dass es finde sie sehr respektlos und das geht gar nicht.
00:28:50: Und das Gespräch ist auch wirklich übelst wie reingegangen.
00:28:53: also das hat irgendwie auf Instagram irgendwie so elf Millionen Aufrufe bekommen oder so und irgendwie fast dreihundertsechzig tausend Likes oder so.
00:28:58: Also das ist wirklich ... Auch würde ich sagen bis heute echt unser meist gekicktes Video zumindest bei Instagram.
00:29:04: Die AfD sagt, dass dein Kind nicht so begabt ist als ein normales Kind!
00:29:10: Auf Seite seventy-fünf ist einen Wahlprogramm.
00:29:12: Dass dein Kind weniger wert Als das Kind.
00:29:16: Ich find das ehrlich, sehr respektlos!
00:29:20: Das fand ich schon sehr bewegend.
00:29:21: Na
00:29:22: da ist ja auch ein... Da ist was passiert, was.
00:29:25: ich weiß nicht ob du das wünschst aber ich könnte mir vorstellen Ja, da hast du mit jemandem inhaltlich mit einer AfD-Wählerin in dem Fall inhaltig diskutiert und hast sie überzeugen können?
00:29:36: Das weiß ich nicht, ob ich sie am Ende überzeugen konnte.
00:29:38: Ich will noch mal sagen das ist gar nicht unser Ziel.
00:29:40: Ich gehe nicht auf diese Veranstaltung um da irgendwelchen zu überzeugen.
00:29:44: Die Erfolgsaussichten davon sind denkbar gering aber der Großteil der Leute hat eine recht vorgefertigte gefestgefahrene Meinung.
00:29:54: Ich möchte natürlich wenn es gelingt Leute zumindest zum Nachdenken anregen Und dass die sich gezielt die Frage stellen, ist es denn das was ich wirklich möchte?
00:30:03: Ist es denn da was meinen Vorstellungen von einer... gerechteren Welt entspricht.
00:30:07: Also
00:30:07: Aufklärung eigentlich?
00:30:08: Es geht um Aufklärungen, es geht um Widersprüche aufzeigen.
00:30:10: Das was klassische Medien und klassischer Journalismus auch tut.
00:30:13: Nun bin ich kein ausgebildeter Journalist, ich bin Jurist.
00:30:15: Ich hab Jura auch fertig studiert.
00:30:17: Ist
00:30:17: nicht selbstverständlich.
00:30:18: Genau,
00:30:18: ich will das noch mal explizit betonen weil das ja auch irgendwie immer so ... Ja der studiert ja Jura und er ist so eine Langzeitstunde!
00:30:23: Nee nee nee, ich Bin fertig.
00:30:25: Ich will das nur nochmal festhalten.
00:30:26: Und das ist mein Background an der Stelle.
00:30:28: aber natürlich wie gesagt geht's uns darum einfach den Leuten das zu zeigen.
00:30:31: So ey yo dass ist halt das was ihr da wählt.
00:30:33: und wollt ihr das wirklich?
00:30:34: jetzt machst du damit was.
00:30:36: Ich habe es im Intro schon gesagt, wo ich der Meinung bin, dass das die Parteien in Sachsen-Anhalt.
00:30:41: Die Parteien der Mitte und auch links der Mitte im Wahlkampf kaum gemacht haben.
00:30:47: Sie haben wenig versucht einen Draht zu AfDwählern zu legen.
00:30:51: Die Wahlkampagnen von der SPD, wir sind der Deich oder auch die Grünen haben gesagt.
00:30:56: Wir sind der Antrag ... Sie wollten
00:30:57: Nazis in der Regierung verhindern?
00:30:58: Genau,
00:30:59: sie haben sehr stark aufgemacht!
00:31:00: Wir sind gegen die AfD.
00:31:02: wenn ihr die nicht wollt musst ihr uns wählen.
00:31:04: und dabei finde ich sind Inhalte manchmal ein bisschen zu kurz gekommen.
00:31:07: beziehungsweise Ich glaube dass man Menschen die schon AfD wieder sind damit nicht erreicht weil man ja eine Mauer zieht.
00:31:13: Und jetzt sehen wir aber bei der Wahl.
00:31:14: Wir hatten große Kampagnen zum taktischen Wählen, zwei Stück in Sachsen-Anhalt und ich glaube die waren sehr erfolgreich.
00:31:20: da ging es darum dass man SPD und Grüne die vorher in den Wahl umfragen teilweise knapp unter oder über der fünf Prozent würde hiefen.
00:31:26: das man sagt wählt die weil wenn die Landtag kommen hat die AfD schlechte Chancen auf eine rechnerische Mehrheit und das ist in gewisser Weise gescheitert weil wir einfach sehen dass die Parteien der Mitte und links der Mitte insgesamt einfach keine Mehrheit mehr haben.
00:31:40: das heißt mein Chef, unser Chefredaktor Kai Gauselmann hat das gut kommentiert mit ... Ist das was Parteien auch mehr machen müssen?
00:31:57: Ja.
00:31:58: Also ich persönlich finde bei diesem Wahlergebnis und das möchte ich auch noch mal sagen, dass viel halt nicht vom Himmel, ne?
00:32:05: Man tut jetzt so und so ja ist es krass, dass das passiert ist und oh mein Gott!
00:32:10: Ich hatte das als die erste Prognose kamen nicht verwundert.
00:32:12: Übrigens anders, als bei vielen Leuten in der AfD.
00:32:15: Die haben nämlich nicht so ganz mit diesem Ergebnis gerechnet.
00:32:17: Den einen hörte
00:32:17: ich auch?
00:32:19: Wenn man da aus AfD-Kreisen hört, waren eher die Eindruck, ja, einundvierzig, zweieinviertig Prozent aber so vierundvierzig und allein Regierung... Oh Gott!
00:32:27: Ob das überhaupt passiert?
00:32:29: Also ich glaube ... Wirklich tatsächlich, das möchte ich auch noch mal sagen.
00:32:32: Es ist in den letzten Jahren wirklich extrem viel passiert und man darf bei Sachsen-Alert ja auch nicht vergessen... Ich würde so sagen, Sachsen Alert ist irgendwie ein bisschen wie ein Swing-State.
00:32:41: Würde man jetzt auf amerikanischen Verhältnissen sagen?
00:32:43: Man sagt wir haben hier sehr viele Wechselwähler und die Umfragen.
00:32:46: Das hatten wir doch schon, war also auch schon im Jahr zwanzigundzwanzig liegen oft daneben.
00:32:50: Genau, genau!
00:32:50: Und vor allen Dingen wenn man sich anschaut, zwanzigeinundzwzig zur letzten Landtagswahl wählten halt siebund dreißig Prozent oder so CDU und drei Monate später doch irgendwie so grappet.
00:33:02: ... und dann hat die SPD auf einfach stärkste Kraft hier in Sachsen-Einheit zur Bundestagswahl.
00:33:06: So, das sagt dann fünf Jahre später wieder ganz anders aus... ...und da war die AfD hier stärkst zu kraften auch zur Landtagswahr bei der AfD hier stärkste kraft.
00:33:12: Das sieht dann ganz andersaus!
00:33:13: Und da würde ich auch sagen, da ist auch glaube ich kommunikativ in den letzten Jahren einfach was falsch gelaufen.
00:33:18: Ich glaube nicht dass die Leute innerhalb von fünf Jahren, die mal CDU und SPD gewählt haben, innerhalb von Fünf Jahr Nationalsozialisten geworden sind.
00:33:25: Das glaube ich nicht, das ist auch nicht so.
00:33:28: Ich glaube es ist viel viel tiefgreifender.
00:33:30: Wie gesagt, wenn man die AfD-Wählerinnen, wie sagt ja auch früher mal SPD-Wehler waren.
00:33:34: Die früher auch mal CDU-Whler waren, die man nicht wähler waren verstehen möchte so dann muss man da wirklich einen Draht zu denen aufbauen und man muss das Verhältnis zwischen diesen Wählern auch glaube ich umdenken.
00:33:43: Ich will gar nicht so sehr die Kampagnen der Grünen oder SPD bewerten Das steht mir an der Stelle nicht zu.
00:33:50: besser gewesen wäre, wenn die Parteien noch mal dezidierte darauf aufmerksam macht haben was wollen wir denn?
00:33:55: Was ist denn unser Angebot?
00:33:57: und zu sagen okay wir sind im Zweifel irgendwie das Bollwerk gegen rechts.
00:34:01: Okay so kann man halt machen.
00:34:03: es hat ja auch offensichtlich in den Prozenten funktioniert.
00:34:06: Wenn jetzt muss man sagen sowohl für die SPD als auch für die Grünen hat das ja durchaus funktioniert.
00:34:10: Ich würde mir trotzdem mehr wünschen, dass man da wieder eine klare Erzählung hat.
00:34:14: Was wollen wir denn fürs Land?
00:34:15: Nicht nur zu sagen, wir sind nicht die AfD.
00:34:17: Es reicht halt einfach nicht!
00:34:18: Das ist einfach zu wenig und ich glaube, da muss vielleicht noch mal mehr überlegt werden.
00:34:23: wie kann man das in den Vordergrund stellen.
00:34:25: Und ich meine es trifft ja nicht nur auf SPD und CDU so, sondern auch auf die Linkspartei zu.
00:34:29: Die Linkspartite auch plackert ihre Liebe gegen rechts oder sowas.
00:34:32: Also ich glaube halt nicht, dass dazu führt, dass Leute dann sagen okay, als klar ihr habt recht gut, da will ich halt nicht mehr AfD.
00:34:38: Nee, das wird tatsächlich nicht dazu.
00:34:40: Die fühlen sich, glaube ich dann schon in ihrem Weltbild auch noch eher bestärkt.
00:34:43: Da braucht es einen anderen Umgang.
00:34:44: Gleichzeitig, das möchte ich auch nochmal bitte betonen... Ich glaube, die Diskussion greift auch dann wiederum zu kurz wenn wir sagen dass wir uns nur noch auf die AfD-Wählenden konzentrieren.
00:34:53: Wo das Kortoseil gescheitert ist sind Großbritannien.
00:34:56: der ja britische Premierminister Kirstama, auch von der Labour-Partei, also ähnlich der soziale Demokratie in Deutschland hat sich ja in seiner Politik derartig darauf konzentriert diese AfD-Wähler ihnen zurückzupongen.
00:35:07: oder dem Fall Reform UK was quasi deren Pardon zur AfD ist.
00:35:10: Die Rechtspopulisten.
00:35:11: Genau!
00:35:12: Darauf... ... zurückzuholen und das mit einer teilweise superrestriktiven Migrationspolitik, sondern hat halt ein Großteil des Labour-Milieus gesagt.
00:35:20: Das wehen wir halt nicht!
00:35:21: Deswegen ist der auch derartig in den Umfragen gescheitert... ...und das sehen wir jetzt bei Friedrich Merz, wo er ja mit vielen Stellen auch teilweise in der Kommunikation, teilweise in die Politik.
00:35:30: Gezielt versucht AfD Klientee abzugreifen, indem er teilweise versucht hat die ähnliche Politik zu machen.
00:35:36: Also diese zurückweisen an den innerdeutschen Außengrenzen wo ein Verwaltungsgericht in Berlin sagen hey bro das geht so eigentlich gar nicht was du damals.
00:35:43: da muss man halt sagen ich glaube halt nicht dass das so sinnvoll ist und dass es so effektiv ist.
00:35:48: jetzt machst du Ja, trotzdem das.
00:35:51: Du gehst auf den AfD wieder zu und sprichst mit denen.
00:35:53: Du bist jetzt ja auch kein Parteifunktionär.
00:35:54: Aber ich will noch mal kurz ein bisschen verstehen wie du deine Rolle siehst.
00:35:57: Also ich hab am Anfang gesagt, du bist SPD-Mitglied aber hast da keinen Amt, richtig?
00:36:01: Genau.
00:36:01: Du wirst im Gewerkschaftsbund aktiv Und du hast vorhin gesagt du willst eigentlich aufklären.
00:36:07: gleichzeitig hast du ja schon eine politische Haltung die du auch deutlich machst Was für ne Rolle siehste du?
00:36:14: Vermittler bist du ein Aktivist?
00:36:16: Genau.
00:36:16: Also ich will erst mal ganz kurz mit dieser SPD-Sache noch eine kurze Sache dazu sagen, das wird immer so getan also gerade auch von Leuten innerhalb der AfD.
00:36:23: Babel grade nach diesem Harter war fair auf das was oh mein Gott!
00:36:26: Der ÖR er hat es bei der SPD wo ich das denke das dauert einmal das zu googeln Das ist ja wirklich große Recherche die da angestellt wurden.
00:36:33: Ja in
00:36:33: den Heim ist das nicht nötig.
00:36:34: Genau und es ist halt kein Geheimnis oder das ist bekannt.
00:36:36: Ich sag's aus Transparenz und dazu aber... Genau das ist okay.
00:36:37: wie gesagt ich schäme mich darauf nicht.
00:36:38: Ich finde das alles in Ordnung das ist.. Aber ich finde das ist halt transparent oder irgendwie bekannt.
00:36:44: So, wie sehe ich meine Rolle?
00:36:45: Also erst mal unser Format ist überparteilich.
00:36:48: Wir haben mit allen Spitzenkandidierenden der Parteien gesprochen... Auch bei Ulrich Siegmund muss ich halt sagen ... Ich würde tatsächlich auch noch einmal mit ihm sprechen, so ist es nicht!
00:36:59: Aber ich meine, der Typ wollte mich halt anzeigen irgendwie Mitte Juni-Fünfundzwanzig.
00:37:02: Wegen angeblich falscher Berichterstattung hat er am Ende nicht gemacht.
00:37:04: so.
00:37:05: und da frage ich mich dann halt auf welcher persönlichen Grundlage sollte ich denn dann sprechen?
00:37:08: Wenn der erste Eindruck von jemandem ist, der mir eine TikTok DM schreibt, so ey ich will dich anzeihen sowohl weil sie jetzt nicht auf welchen Grundlage man da ganz proaktiv diskutieren sollte aber komplett ausschließen würde ich es nicht.
00:37:18: wie gesagt wir haben uns darauf konzentriert weil wir ja auch genug mit Leuten von der AfD sprechen.
00:37:21: also wenn man sich anguckt bei uns wir reden hat sehr viel auch mit AfD funktionären und haben wir halt gesagt okay wir wollen halt eher mit CDU SPD und den Grünen.
00:37:30: Meine Rolle an der Stelle ist am Ende, also ich bin erst mal das Gesicht okay?
00:37:34: Das läuft auch unter meinem Namen... Aber ich habe ein total tolles Team im Hintergrund, die super viel machen.
00:37:39: Die viel ehrenamtlich auch arbeiten... ...die sich um den Schnitt kümmern und die sich um die Kameratechnik kümern,... ...die sie sich um Recherche kümmern, die sich über die Redaktion kümercen.
00:37:46: Also am Ende sind wir so was sagen wie?
00:37:48: wir sind halt ein freies neues Medium.
00:37:51: Wir haben zwar eine politische Haltung und die ist im Zweifel demokratisch vielleicht auch links oder rechts.
00:37:59: Ich bin an erster Stelle Verfassungspatriot, ich bin Jurist und die Verfassung ist ein total tolles Ding.
00:38:03: Und die müssen wir auch verteidigen.
00:38:05: und am Zweifel bin ich für soziale Gerechtigkeit.
00:38:07: Wer sagt das ist links dann ist es halt links aber... ...ich würde das gar nicht in so eine politische Kategorierend ordnen.
00:38:12: Wir sind im Zweifle auf jeden Fall gegen jeden Extremismus und da versuchen wir aufzuklären.
00:38:17: Das ist meine Rolle!
00:38:18: Es ist irgendwie sowas wie Journalismus mit Haltung.
00:38:20: Ich würde auch nicht anmaßen zu sagen dass sich die gleiche Ausbildung habe wie jemand der richtig journalistische Ausbildung hat.
00:38:26: So ich versuche natürlich mit meinen... den Regen und Mitteln mit meinem juristischen Hintergrund, das Wissen einfließen zu lassen.
00:38:32: Aber ich bin jetzt nicht der, der die absolute Weiße im Level gefressen hat.
00:38:35: Ich versuche ... Wir haben Meinung!
00:38:38: Und ich mein', dass es auch bei Social Media okay ist.
00:38:40: Die Leute mögen uns vielleicht doch dessen.
00:38:41: Also siehst du die Rolle als gibt's eine Plattform für Diskussionen?
00:38:45: Ja.
00:38:46: Und klärst auf oder weg zum Nachdenken an,
00:38:49: oder?
00:38:50: Genau, wir versuchen am Ende das was alle Medien irgendwie versuchen, Leute aufzuklären, Menschen zu erreichen Und dann das Gespräch auch gezielt zu suchen, auf Widersprüche aufzuzeigen.
00:39:00: Wenn wir jetzt auf das Wahlergebnis blicken ... Du hast schon gesagt du hast damit gerechnet ich hätte ein anderes Wahlergebnis erwartet eins das näher an den Umfragen ist.
00:39:08: Du hast gesagt du willst auf jeden Fall weitermachen mit diesen Formaten und dieser Arbeit nach der Wahl.
00:39:13: Ist das damit auch ein bisschen gescheitert angesichts des Wahlergebnisses?
00:39:16: Oder sagst du jetzt erst recht oder wie blickst du da drauf.
00:39:18: Ja, das ist ja auch immer das was uns von der AfD und insbesondere von den Leuten vorgeworfen wird.
00:39:25: Ja ihr macht ja super Werbung für die... Das ist halt immer so witzig weil dieses Argument ist so der bedrohte Quatsch!
00:39:30: Weil wenn man sich anguckt, wie macht denn die AfD Werbung auf Social
00:39:34: Media?!
00:39:35: Achtzig-neinzig Prozent des Contents der AfD besteht darin, die anderen schlecht zu reden und so sagen.
00:39:39: Die Altparteien können es nicht, die Antifa kann's nicht, das sind Terrororganisationen, Migranten sind irgendwie teilweise schlecht, aber das ist achtzig bis neunzig Prozentes Contents Der AfD.
00:39:47: und dann zu sagen ja ihr macht was gegen die AfD, macht Werbung für dich.
00:39:49: Das ist natürlich ein absolutes Quatschargument.
00:39:51: da gehts nur um eine reine Delegitimierungstaktik.
00:39:54: Unser Anspruch ist nach der war natürlich auch jetzt erst recht.
00:39:58: Wir müssen jetzt tatsächlich weitermachen, und zwar auch natürlich weil es jetzt insbesondere noch wichtiger ist aufzuklären.
00:40:05: Sollte die AfD hier in der Regierungsverantwortung kommen das auch aufzukleren?
00:40:08: Ich hoffe dass man Herrn Siegmunder auch beim Wort nehmen kann.
00:40:11: er sagt hat ja auch in ihrem Podcast mehrfach betont wie sehr es ihm denn um eine Rechtsstaatspartei ginge.
00:40:15: ich möchte noch einmal betonen wir haben auf alle Veranstaltungen der AfD Hausverbot Und das tatsächlich vom Landesverband irgendwie orchestriert!
00:40:21: Ich habe davon keine Bestätigung.
00:40:23: das ist jetzt ne Mutmaßung.
00:40:24: uns wurde das von AFD funktionieren auch teilweise vor der Kamera nicht direkt aber man kann das daraus möglicherweise Schluss folgern.
00:40:30: Wenn denn Herr Siebmund sagt, er würde sich eine Rechtsstaatspartei sein und würde sich an Recht und Ordnung halten, dann möchte ich noch mal eine Sache berichten die uns auch passiert ist bei einer AfD-Veranstaltung am letzten AfD-Familienfest am vierten September vor der Wahl in Magdeburg.
00:40:45: Das war als Demonstration als Versammlung angemeldet.
00:40:47: dementsprechend gilt das Versammlungsrecht.
00:40:49: Es heißt also Presse und Medien sind dazu gelassen.
00:40:51: Ich habe einen Pressausweis, ich bin akkreditierter Journalist Und wollte da natürlich drauf.
00:40:56: Und der Hausrechtsinhaber, die AfD wollte uns da nicht haben.
00:41:00: Das haben sie uns auch sehr deutlich gesagt.
00:41:01: Nein!
00:41:01: Ihr dürft den nicht rein... Auch derjenige, der das Hausrecht inne hat, hat gesagt, nein ihr dürft ihn nicht rein und das sei Recht und Gesetz.
00:41:07: Dann haben wir mit der Polizei gesprochen und uns die Rechtslage erklärsen.
00:41:10: Die Rechtslage waren ganz andere.
00:41:12: Die rechtslage war, es ist eine Versammlung und dort dürfen Pressevertreter auch drauf.
00:41:15: Schade ist.
00:41:16: Und dann haben wir über eine Stunde da gewartet und die rechts da geprüft lassen, und durften dann auch drauf nur aber für eine halbe Stunde!
00:41:23: Und dann wurden uns auch... Obwohl wir Polizeischutz dort hatten von Ordnern vermittelt dass wir gehen sollten, obwohl wir denen gesagt haben so hey joh wir haben ja Polizeischutzz Wir dürfen hier drauf, das ist recht ungesetzt.
00:41:33: Da wurde sich aber nichts zu ganz dran gehalten.
00:41:34: Also ich hoffe tatsächlich, dass Herr Siegmund mit dem was er hier gesagt hat... ...dass man ihn da auch beim Wort nehmen kann,... ...das die AfD tatsächlich eine Rechtsstaatspartei ist.
00:41:41: Ich habe wie gesagt zumindest im Blick auf diese Situation da so mal ne Zweifel dran.
00:41:45: Dass es zumindest immer alles so ist wie der Rechtsstaat das möchte.
00:41:49: Aber natürlich... macht man sich natürlich Gedanken, wie die AfD hier das Innenministerium hat.
00:41:54: Wenn sie den Verfassungsschutz hat?
00:41:55: Wie Sie damit umgehen möchte...
00:41:57: Aber ich verstehe dich jetzt ein bisschen.
00:41:58: Deine Haltung ist jetzt erst recht.
00:41:59: Jetzt messen wir die an Ihren Taten ...
00:42:01: Die Haltung isst ihr erst recht!
00:42:02: Wir lassen uns ja auf jeden Fall nicht vertreiben.
00:42:04: Ich bleib' hier und wir versuchen natürlich weiter darüber raufzuklären.
00:42:08: Und werden uns natürlich auch Gedanken machen, wie machen wir das in genderten Rahmenbedingungen.
00:42:13: Hannes vielen Dank.
00:42:15: guten Eindruck wie du so aus, ja als Mensch der sich mit Social Media und Jura gut auskennt.
00:42:21: Da so alles drauf blickst, wieder die Dynamiken sind und welche Rolle das sprechen auch mit AfD-Wählern und vielleicht auch gerade dass über was anderes sprechen einnimmt in den politischen Verhältnissen.
00:42:31: bevor ich gleich unser Abschlussritual mit dir durchziehen habe würde ich vielleicht noch mal so eine kleine Fazit vorgestellt.
00:42:36: Du bist viel im Land unterwegs gewesen, du hast viel mit Menschen gesprochen unter anderem die AfD gewählt haben und das ist was hier alle umtreibt.
00:42:42: warum tun wir das?
00:42:44: Was ist so deine zentrale Erkenntnis?
00:42:46: Was hast du daraus gelernt über Sachsen-Anhalt?
00:42:48: Was würdest du sagen
00:42:49: also über Sachsens Anhalt?
00:42:52: dass das Bundesland voller Überraschungen steckt würde ich sagen Und auch, wie schön das Land eigentlich ist.
00:42:59: Also unabhängig davon, wie man jetzt das Wahlergebnis beurteilen möchte oder nicht, dass Sachsen-Anath eigentlich sehr viel Potenzial hat.
00:43:06: Es ist ein wahnsinnig diverses Bundesland, es lebt von seinen Menschen... Es lebt auch von einer gewissen Mentalität, die wir regelmäßig erleben.
00:43:14: Die teilweise ein bisschen kratzbürstig ist und sehr direkt aber durchaus sehr herzlich und menschlich wenn man den Zugang zu der Leuten findet.
00:43:22: Das habe ich über Sachsen-Anhalt gelernt und wie gesagt auch dass ich mir dieses Bundesland nicht schlechtreden lassen möchte.
00:43:28: Sachs-Ahnert hat viele tolle Seiten.
00:43:31: Ich hab das Gefühl bei der AfD da wird halt immer viel gesagt, wie kacke hier alles ist und wie man das denn alles besser machen wollte bleibt dann immer so ein bisschen im Nebel.
00:43:40: Ich finde schon, dass Sachsen-Anhalt toll ist.
00:43:41: Und ich finde auch, die Menschen haben jetzt hier entschieden und damit müssen wir halt jetzt klarkommen und das Schöne eigentlich in der Demokratie ist es gibt eigentlich immer ein Rückspiel!
00:43:49: Es ist selten so, dass es dann dabei bleibt und wir werden jetzt mal schauen was die Zukunft bringt.
00:43:55: Vielen Dank.
00:43:56: Ich würde gerne mit dir unser Abschlussritual durchziehen.
00:43:58: Wir haben immer die gleichen drei Fragen an unsere Gäste seit der Landtagswahl.
00:44:02: Haben wir sie angepasst auf die jetzige Perspektive?
00:44:04: Und ich wirklich einfach um eine kurze persönliche Antwort bitten.
00:44:08: Frage eins.
00:44:09: Welche Themen müssen aus deiner Sicht nach der Wahl als erstes angegangen werden?
00:44:14: Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und Solidarität.
00:44:20: Jetzt, das ist eigentlich deine Frage!
00:44:21: Welchen Menschen aus Sachsen-Anhalt hast du zuletzt erlebte dich beeindruckt hat?
00:44:25: Puh ... Das ist eine gute Frage.
00:44:28: Ist es die junge Mutter mit dem Krebskrankenkind?
00:44:31: Schon ja
00:44:32: schon weil ich glaube dass sie wirklich... Dass das bei ihr was ausgelöst hat.
00:44:37: Wo steht Sachsen-Anhalt aus deiner Sicht am Ende dieses Jahres?
00:44:40: Ich hoffe, dass das Land zusammenwächst.
00:44:43: Ich glaube es aber nicht!
00:44:45: Die Gräben werden sich noch die nächsten Jahre verstärken.
00:44:48: Wo's am Ende besteht, ich hab leider keine Glaskugel.
00:44:50: Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir.
00:44:52: Interessantes Gespräch.
00:44:53: schön, dass du da warst.
00:44:54: Vielen Dank für die Einladung und habe mich sehr gefreut.
00:44:57: Alles klar Das war unsere Folge, zwei Komma eins Millionen euch da draußen.
00:45:01: Vielen vielen Dank fürs Zuhören.
00:45:03: in der nächsten Folge soll es darum gehen dass wir eine kleine Bilanz ziehen vom ja von der aktuellen politischen Lage nach der Wahl.
00:45:10: hört da gern rein Denn wir sind der Politik-Podcast von Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme in diesem Wahljahr an Sachsen-Anhalt.
00:45:16: Nehmen euch damit, wollen euch die wichtigsten Infos liefern.
00:45:19: Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn unbedingt oder empfiehlt den weiter an jemandem dem das Land um die Politik hier genauso am Herzen liegen wie uns!
00:45:26: Und wenn ihr Feedback und Anregungen habt schreibt gerne ein E-Mail an podcastatvolkschummer.de und wenn ihr das nicht wollt, lasst einfach einen Kommentar auf Spotify, Apple Podcast oder wo ihr den sonst hört, den Podcast.
00:45:38: Dann bleibt mir zu sagen... Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von zwei Komma Eins Millionen.
00:45:44: Das Team hinter dem Podcast, das sind die vier Hosts Elisabeth Schulz, Jan Schumann, Lena Bellon und ich Max Hunger.
00:45:51: Redaktion Frank Rogulis, Mitarbeit Frank Krause, Till Gerloff, Anne Holzki, Gregor Rittelmeier, Grafik Tobias Büttner.
Neuer Kommentar