Zu viele Männer, zu wenig Frauen – was das für die Wahl bedeutet
Shownotes
In Sachsen-Anhalt gibt es ein Problem, über das kaum jemand spricht: Es fehlen junge Frauen. Statistisch leben auf 100 Frauen 117 Männer – in manchen ländlichen Regionen ist das Verhältnis noch deutlich extremer. Doch was bedeutet das für das Leben auf dem Land? Für Partnersuche, Familiengründung und das Gefühl, zurückzubleiben?
Reporterin Lisa Garn hat recherchiert und mit jungen Männern gesprochen, die sagen: „Es ist noch schlimmer, als die Zahlen zeigen.“ Warum ziehen viele Frauen weg? Was macht das mit Dörfern, mit Gemeinschaft – und am Ende mit Politik und Wahlen?
In dieser Folge von "2,1 Millionen" sprechen Host Jan Schumann und Lisa Garn über Einsamkeit, Perspektivlosigkeit und die Frage: Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn Frauen gehen – und Männer bleiben?
Mehr zu Thema der Sendung: 📰
Zum Artikel von Lisa Garn: Extremer Frauenschwund: Warum in Sachsen-Anhalt viel mehr junge Männer leben
Friedrich Ebert Stiftung: Die Polarisierung der Geschlechter: Der moderne Gender-Gap im Wahlverhalten bis 2025
Studie zum Thema: Leibniz Institut: Sozialökonomische Effekte des demographischen Wandels in ländlichen Räumen Sachsen-Anhalts
Allgemeine Informationen zur Wahl:
📄Die Wahlprogramme
- SPD: SPD-Wahlprogramm-2026.pdf
- AFD: AfD Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt
- DIE LINKE: 2026-03-19Landtagswahlprogrammfinal.pdf
- BSW: BSWLandtagswahlprogrammSachsenAnhalt.pdf
- FDP: [Freiheit hat nur eine Heimat – Wahlprogramm der FDP Sachsen-Anhalt zur Landagswahl 20260.pdf](https://42cloud.universum.com/sites/default/files/2026-04/Freiheit hat nur eine Heimat %E2%80%93 Wahlprogramm der FDP Sachsen-Anhalt zur Landagswahl 20260.pdf)
- BÜNDNISS 90/DIE GRÜNEN: https://www.gruene-lsa.de/programm2026/ Entwürfe:
- CDU: entwurfregierungsprogramm20262026-03-24.pdf (entwurf)
Du willst immer auf dem Laufenden bleiben?
📧Update Sachsen-Anhalt, unser Newsletter:
- Unser Newsletter für MZ-Leser: Update Sachsen-Anhalt: Politik in Sachsen-Anhalt – jetzt auch als Newsletter
- Unser Newsletter für Volksstimme-Leser: Update Sachsen-Anhalt: Politik in Sachsen-Anhalt – jetzt auch als Newsletter
📱Snackpolitik – unser Angebot auf Social Media
👥Das Team hinter dem Podcast:
- Host: Max Hunger, Lena Bellon, Elisa Schulz, Jan Schumann
- Redaktion: Frank Rugullis
- Mitarbeit: Frank Krause, Til Gerloff
- Grafik: Tobias Büttner
Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn
00:00:00: ich mir Ihre Personen hier vorstelle, dann wäre das eigentlich ein Grund für mich, da rührt nachzudenken, ob ich in diesem Land weiter meine Heimat sehe.
00:00:07: Ja wir erleben jetzt im März, im Jahr-Zweißen-Sechsundzwanzig Geschichte und den wenigen Jahren wird man auf diese Zeit zurückblicken und das genau so einordnen!
00:00:14: Wenn wir, meine Damen und Herren, den Kampf um unsere Demokratie gewinnen wollen, dann müssen wir die Herzen
00:00:19: wieder zurückgewinnen.
00:00:20: Wir werden
00:00:21: unsere Kultur nicht
00:00:22: Nationalisten oder identitären Ideologen überlassen.
00:00:28: der Politik-Podcast von Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme.
00:00:33: Herzlich willkommen zur neunten Folge von zwei Komma Eins Millionen!
00:00:36: Wir sind der Politikpodcast zum Wahljahr in Sachsen-Anhalt, vom Mitteldeutcher Zeitungen und Volksstemme Und heute geht es um ein Thema das in fast allen bisherigen Folgen schon eine Rolle gespielt hat – und zwar die Demografie.
00:00:48: Demographie bedeutet ja wie viele Menschen leben hier und wie verändert sich diese Zahl?
00:00:53: Und logisch mit der Demografie ist das auch ein ganz entscheidender Faktor für die Zukunft Sachsen-Anhalt, nämlich für die Wirtschaft.
00:01:00: Für den Arbeitsmarkt und für die Gesundheitsversorgung.
00:01:02: Für Kinderbetreuung, für die Schule, für den Nettlichen Raum.
00:01:04: im Grunde betrifft das alle Lebensbereiche in Sachs-Aanhalt und uns interessiert heute vor allem einen Aspekt, nämlich der Männerüberschuss in Sachsanhalt um was dieser für die Gesellschaft und Politik und für Wahl im September bedeutet.
00:01:17: Das wollen wir heute ein bisschen aufdröseln und hier zu Gast im Studio in Halle ist heute meine Kollegin Disa Garn.
00:01:22: Hallo Lisa
00:01:23: Hallo, ich freue mich.
00:01:25: Lisa hat sich ja in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder mit diesem Thema beschäftigt und deswegen sitzt du heute hier.
00:01:30: Du bist Reporterin wir sind in der gleichen Redaktion hier bei DMZ und wir zeichnen diese Folge auf am sechsten, zwanzigsten Mai Vormittags.
00:01:38: Lisa, du hast in deinen Recherchen etwas herausgefunden das viele Sachsanhalter so wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm haben unbedingt nämlich dass es sowas wie einen Männerüberschuss gibt in diesem Bundesland.
00:01:48: was genau hast du da recherchiert?
00:01:50: Ja, ich hatte mir mal angesehen wie viele junge Männer und Frauen in Sachsen-Anhalt leben.
00:01:55: Und das in der Altersgruppe Achtzehn bis Neunzwanzig... ...und hatte dann festgestellt dass es tatsächlich einen drastischen Männerüberschuss in Sachsene Anhalt gibt.
00:02:04: Wenn man das jetzt so rein statistisch nimmt heißt das das pro hundert Frauen, hundert siebzehn Männer im Bundesland leben also schon eine deutliche Überzahl.
00:02:13: Das hat damit zu tun, dass offenbar die Frauen weggehen und dann fehlen.
00:02:18: Gerade in dieser jungen Altersgruppe wo es ja um Partnersuche geht, um Familiengründung usw.
00:02:24: Ja da wollen wir ein bisschen jetzt im Detail drüber sprechen.
00:02:26: vielleicht noch mal eine Frage warum hast du dir genau diese Alterskruppe rausgepickt?
00:02:30: das war sozusagen in deiner Recherche dein Ziel sind diese Gruppe rauszusuchen?
00:02:34: Genau.
00:02:35: Am Ende geht es ja immer so ein bisschen darum, Sachsen-Anhalt ist ein altes Bundesland.
00:02:39: wo steuert das Bundesland hin?
00:02:41: und ich wollte einfach mal wissen wie viele junge Menschen haben wir denn auf denen dieses Land sich weiter fortentwickeln kann?
00:02:49: Und der Befund war eben wie ich gesagt habe Wir haben einfach zu wenig junge Frauen.
00:02:54: Sehr
00:02:54: interessantes Thema.
00:02:55: sehr überraschendes Thema auch da werden jetzt ein bisschen tiefer einsteigen gibt's in Regionen in Sachsanhalt in denen dieser Überschuss besonders sichtbar ist.
00:03:03: Man sieht es vor allem in den ländlichen Regionen und da vor allem im sehr kleinen Gemeinden.
00:03:08: Es gibt aber auch Landkreise, die generell einen großen Überschuss haben.
00:03:11: Das ist so Jiri Joerland der Landkreis und auch der Land Kreis Wittenberg.
00:03:15: Es gibt aber auch Gemeinden, da ist ja das Zahlenverhältnis tatsächlich sowas wie zweihundert zu hundert.
00:03:20: Also zweihundert junge Männer und eine hunderte junge Frauen.
00:03:23: Noch mal deutlich mehr als im Durchschnitt des Landes.
00:03:26: Da geht es viel um Zahlen, da kümmern wir uns auch drum.
00:03:28: Aber vielleicht ist es am einfachsten den Einstieg zu finden mit einer Recherche die du gemacht hast.
00:03:32: Du hast jemanden getroffen der das Thema betrifft sozusagen... Lukas, siebenundzwanzig Jahre alt aus Osterfeld im Bogenlandkreis.
00:03:39: Den hast du getroffen für eine Reportage oder einen großen Text, den du geschrieben hast?
00:03:43: Warum hast du dich mit ihm getroffen und was hast du dann
00:03:45: berichtet?".
00:03:46: Na, ich hatte das Thema ja erst mal rein faktisch aufgeschrieben mit Zahlen und Einschätzung von auch Demografieforschern, Sozialwissenschaftlern.
00:03:54: Ich wollte aber noch einmal mit einem Betroffenen sprechen um es greifbarer zu machen Und das war jetzt nicht so einfach an jemandem ranzukommen weil das glaube ich ein Thema ist Wo auch nicht unbedingt gern drüber gesprochen wird.
00:04:05: als junger Mann
00:04:06: Kann man sich vorstellen
00:04:07: Ja und ich hatte dann über unser Social Media Team einen Aufruf gestartet der melde sie sich mit den Worten Es ist noch schlimmer als im Text dargestellt.
00:04:17: Dann haben wir hin und her geschrieben, der war sich nicht so sicher, ob er das mit mir besprechen will.
00:04:21: für den Text.
00:04:22: Wir haben uns getroffen und er hat ganz klar gesagt, ich finde hier keine Frau, weil ich auf dem Land wohne.
00:04:28: Dabei stand er eigentlich ganz gut da!
00:04:31: Der hatte eine super Ausbildung, einen guten Job ...
00:04:33: Was hat er gemacht?
00:04:34: Er war Mechatroniker für Landwirtschaftsgeräte.
00:04:37: Hat auch sein Meister gemacht.
00:04:39: Und ähm... Der war gut vernetzt im Ort, in Vereinen in diversen.
00:04:43: Er hat gerade sein Haus ausgebaut und sagt wenn er auf Datingportalen sagt wo er lebt winken die Frauen alle ab.
00:04:50: also die wollen dann nicht hin die für die scheint das teilweise wirklich wie so eine Horrorvorstellung zu sein auf dem Land zu wohnen damit
00:04:56: man als Hörer sich jetzt noch mal vorstellen kann der kommt auch.
00:05:00: Wo ist diese Region?
00:05:01: Genau, der kommt daher.
00:05:03: Ich glaube das waren drei Generationen seiner Familie die da schon gelebt hatten.
00:05:06: Die hatten als Landwirte angefangen und die Eltern haben einen großen Hof und er hatte sozusagen in einem Bereich dieses Grundstücks hat er sein Haus ausgebaut und der ist ja super verwurzelt.
00:05:16: Da ist für dich jetzt das Thema nochmal ganz anders greifbar geworden oder so richtig plastisch geworden.
00:05:21: Das was wir auf einer theoretischen Ebene schon berichtet hatten, da hast du es dann gesehen.
00:05:25: Was ist da hängen geblieben bei dir an Erkenntnissen aus der Recherche?
00:05:29: Na, für ihn als Einzelnen ist so hängen geblieben was das mit jungen Männern auch macht.
00:05:34: Er hat schon gesagt er fühlt sich da manchmal abgestempelt wie ein Dorftrottel weil man irgendwie unterstellt die sind wohnen auf dem Land sind irgendwie hinter weltlerisch da passiert nichts langweilige Typen.
00:05:45: Obwohl das nicht seinem Eindruck entsprach?
00:05:47: Überhaupt
00:05:47: nicht!
00:05:47: Das war echt ein super stabiler Typ der wohnte einfach gerne weil das so.
00:05:52: der ist sozialisiert worden und der liebt einfach dieses Leben auf dem land weil dass für ihnen runter kommen bedeutet so Ruhe haben.
00:06:00: Und das ist für den ganz schwierig, dass Frauen zu vermitteln, welche Vorteile das Leben auf dem Land hat und ich glaube im Großen ist bei mir so hängen geblieben, dass da schon ein größeres Problem ist aufm Land.
00:06:12: Dass eben in dieser Altersgruppe die Frauen fehlen und junge Männer schwer eine Partnerin finden und schwere Familie gründen können.
00:06:20: Ist das ein Problem für Sachsen-Anhalt oder für Ostdeutschland?
00:06:24: Oder für ganz Deutschland oder für Europa?
00:06:28: Ich würde sagen, es ist eher ein ostdeutsches Phänomen.
00:06:30: Das hatten zumindest auch Sozialwissenschaftler und Demografieforscher mir so gesagt...
00:06:35: Das ist der Befund ins Skeptor zu?
00:06:36: Ja das hängt damit zusammen dass nach der Wende schon eine große Abwandlungswelle passiert ist.
00:06:42: da sind sehr viele junge Frauen weggegangen das heißt da fehlten im Grunde die Mütter gab weniger Geburten und die Regionen altern dadurch auch wesentlich schneller.
00:06:52: Also man sieht diese Folgen jetzt einfach noch von dieser Abwanderung, die es schon gab.
00:06:55: Und natürlich ist so das auch im Westen abgewandert wird aus den nendlichen Regionen und man muss auch sagen dass sich diese Welle auch schon abgeschwächt hat.
00:07:06: also es gehen schon viele Frauen weg aber es kommen auch welche und aufs Land.
00:07:10: Aber es reicht eben nicht, um das komplett zu kompensieren.
00:07:13: Wir sind jetzt schon eigentlich in der Analyse oder in der Ursachenforschung sozusagen – wie kommt's dann, dass die junge Frauen über Jahrzehnte weggezogen sind aus dem ländlichen Raum?
00:07:22: Es ist so, dass Frauen größere Ambitionen haben was Ausbildung und Beruf angeht.
00:07:29: man sieht ja auch daran, dass mehr Frauen Abitur haben, mehr Frauen studieren Und sie sind für eine gute Perspektive eher bereit auf Wegzugehen.
00:07:38: Und dazu kommt noch, dass Frauen eher in so Verwaltungs- und Dienstleistungsberufen arbeiten.
00:07:45: Davon gibt's mehr in der Stadt.
00:07:47: Ein Faktor ist offenbar das auf dem Land der soziale Druck größer oder auch ein bisschen anders.
00:07:54: Es geht schon schnell darum, wann wird geheiratet?
00:07:57: Wann kommen Kinder, also eher klassische Rollenbilder vorherrschen?
00:08:02: Und Frauen heute das aber weniger wollen oder auch anders?
00:08:07: Ich bin noch an einem Punkt hängen geblieben, den du grad so nebenbei quasi gesagt hast.
00:08:11: Die Frauen sind eher bereit wegzuziehen?
00:08:14: Wieso sind die eher bereit, weg zu ziehen als Männer?
00:08:16: Man könnte ja andersherum diesen sozialen Druck zum Beispiel können man als Mann ja auch spüren.
00:08:20: aber warum sind die Frauen dann eher die, die wegziehen?
00:08:22: Die wollen echt weiterkommen.
00:08:24: also denen reicht das nicht was vor Ort da ist.
00:08:27: Also wenn viele Frauen studieren jetzt auch im bundesdeutschen befunden Studierend mehr Frauen als Männerstudien und das geht ja nur in größeren Städten Und die orientieren sich eher nach oben.
00:08:39: Auch auf dem Heiratsmarkt offenbar, das sagt zumindest einen Sozialwissenschaftler.
00:08:43: Die sind aufm Heiratzmarkt eher orientiert an Männern, die eben auch eine größere Bildung haben, höhere Bildung und beruflich irgendwie ganz gut dastehen.
00:08:52: Wir sind jetzt bei den Ursachen gewesen, haben geguckt wie es überhaupt zu dieser Situation kommt über die wir ja spricht?
00:08:58: Da muss man vielleicht noch mal sagen in den großen Stärken sieht's ein bisschen anders aus.
00:09:01: oder Halle Magdeburg, Dassau-Rosslau da ist der Überschuss so nicht zu beobachten.
00:09:06: In Halle sind sogar mehr Frauen als Männer.
00:09:09: Sie sind alle
00:09:10: nach Halle gezogen?
00:09:11: Nee, das hängt eher damit zusammen wie die Studienausrichtungen sind.
00:09:16: In Magdeburg geht es eher um technische Studiengänge in Halle, eher um sozialwissenschaftliche und das zieht offenbar Frauen an.
00:09:23: Das ist auch so dass die Abwandlung vom Land nicht unbedingt primär in den Westen passiert, aber in die großen Städte.
00:09:32: Auch in die ostdeutschen Großenstädte.
00:09:33: Also zum Beispiel, wenn ich im Burgenlandkreis leben würde, dann könnte ich nach Leipzig ziehen.
00:09:38: Nach Halle ziehen.
00:09:39: Eventuell nach Magdeburg ziehen
00:09:41: in
00:09:41: diese Städte.
00:09:43: In Halle gibt es ja auch das Lehramtsstudium.
00:09:45: Das ist, glaube ich, sagt man auch nichts Falsches, wenn man sagt, dass das auch ein Studium was von vielen Frauen gebührt wird.
00:09:50: am Ende.
00:09:51: Wir gucken auf den ländlichen Raum, da hast du mir gerade schon erzählt wie dein Protagonist in dem Text sich gefühlt hat oder was das für denen bedeutet.
00:09:59: Offensichtlich beschäftigt es ihn auch, er hat sicher dann selber auch gemeldet und hat gesagt dass ist sogar noch schlimmer als ihr geschrieben habt im Text.
00:10:06: vielleicht können wir nochmal jemand so einer Drohne hochfliegen und mal überlegen ja wie verändert sich denn jetzt eine Region wenn's da so ne Abwanderung gibt?
00:10:14: von jungen Frauen.
00:10:16: Was würdest du sagen?
00:10:17: Was sind da so die Konsequenzen sozusagen, die es da gibt für den ländlichen
00:10:21: Raum?".
00:10:23: Also einer hatte ich ja schon gesagt, dass so dieses Thema Partnerfindung Familiengründungen schwieriger ist.
00:10:29: Aber es ist auch so wenn die Frauen fehlen fehlt im Grunde auch sozialer Kit würde ich das mal beschreiben.
00:10:37: also sie machen ja schon viele Sachen was so den sozialen Austausch angeht.
00:10:41: die Pflegenkontakte sind ja auch eher die frauen die so ihren Bekanntenkreis erweitern das sind die frau weil sie nicht Nachbarschaftstreffen organisieren oder auch mal das Kostüm für ein Kanneweisverein nähen, die sorgen für einen Zusammenhalt im Ort.
00:10:57: Und wenn das fehlt, fehlt tatsächlich auch Solidarität ein bisschen und sozialer Austausch.
00:11:05: Wir sind ja hier ein Podcast zu mitmachen, jetzt haben wir gerade schon darüber geredet.
00:11:09: Es gab hier einen Protagonisten der sich von sich aus gemeldet hat auf Social Media und es geht auch darum dass die Hörer sich hier auch melden.
00:11:14: also wenn ihr eine Frage habt oder ein Hinweis oder irgendwelche anderen Kommentare die hier los werden wollt dann schreibt uns eine E-Mail an podcastatvolkstumme.de oder auf socialmedia.
00:11:23: lesen wir alles und das hilft uns auch weil wir wollen ja die Themen hier aufgreifen die euch interessieren.
00:11:29: Wir sind nochmal bei den Folgen dieser Abwanderung bzw.
00:11:32: wenn die Männer da irgendwann unter sich bleiben, eventuell sogar im schlimmsten Fall im ländlichen Raum gibt es so ein gefühltes Abgehängtseins irgendwann also sozusagen die übrig gebliebenen.
00:11:43: oder ist das so schlimm noch nicht?
00:11:46: Es ist so ein Faktor von vielen, der zu Frust führt.
00:11:50: Am Ende ist es ja so, dass auf dem Land viele Sachen schwierig sind.
00:11:54: Der Arzt ist nicht mehr da und der Bus kommt nur noch einmal am Tag.
00:11:57: Man muss weit fahren um einkaufen gehen zu können.
00:11:59: Die Schule ist vielleicht auch geschlossen schon.
00:12:03: Das sind alles Faktoren die, glaube ich, zu einem Gefühl führen, auf so einen absteigenden Ast zu sitzen und wenig gestalten zu können.
00:12:13: Wir machen den Podcast ja, weil jetzt eine Landtagswahl anstellt im September.
00:12:17: So ein Gefühl.
00:12:18: übersetzt sich das dann irgendwie?
00:12:20: Also ich möchte jetzt gar nicht die Frage nach Radikalisierung stellen, weil da sicherlich viel zu pauschal gefragt ist.
00:12:24: aber über setzt sich so ein Gefühl des Enttäuschzeins, des übrigbleibens irgendwie in Wahlen oder in einem politisches Grundrauschen.
00:12:35: Ich hatte hier für diese Texte auch mit Politikforschung gesprochen.
00:12:39: also genau es ist ein bisschen platt dass so linear herzuleiten, nur weil da abgehängt wurde oder Männer keine Frauen finden wären sie radikaler.
00:12:48: Oder haben Politik Frust?
00:12:52: Das passiert nicht automatisch aber sicher kann man feststellen das Gefühl wenig Perspektive zu haben und vielleicht auch wenig Einfluss zu haben die Leute dort sehr umtreibt.
00:13:04: Und wenn dann noch soziale Netzwerke fehlen werden Protestparteien oder auch addikalere Parteien sicherlich attraktiver.
00:13:13: Zumindest sagen Politikforscher, dass dieses Gefühl des Abgehängtseins und der Perspektivlosigkeit dazu beigetragen hat, dass die AfD stark geworden ist?
00:13:23: Du bist ja für deine Reportagen viel im Land unterwegs und kennst jetzt nicht nur den Ort im Bogenlandkreis dem du warst für das Porträt, für den großen Text sondern kennst auch viele andere Orte.
00:13:33: Ist das Gefühl denn tatsächlich real im ländlichen Raum oder gibt es das nur punktuell Eventuell sogar eine Übertreibung.
00:13:41: Das Gefühl abgehängt zu sein oder auch sozial isoliert zu sein?
00:13:44: Genau,
00:13:44: beides!
00:13:46: Ich kann das von einer anderen Geschichte vielleicht erzählen da war ich in Schmonen, dass es auch im Saalekreis... Da ging's um ne Dorfkneipe, das ist ein super kleiner Ort.
00:13:56: Ich glaube der hatte so dreihundert Einwohner müsste man nochmal gucken und die hatten Ganz lange eine Gaststätte da, die drohte für immer zu schließen.
00:14:05: Wenn dann nicht sich eine Initiative gefunden hätte, die diese Gaststätte betreibt und ich war dort und habe mir da diese Runde angeguckt.
00:14:12: Die eröffnete einmal in der Woche.
00:14:14: Da trafen sich mehrere Männer, die an den Stammtisch gesetzt haben und alles besprochen haben was sie so umtreibt.
00:14:20: Also auch zu Hause privat, was ist mit der Votovoltaikanlage?
00:14:24: Was mit der Politik?
00:14:24: wie geht's deinem Hund?
00:14:25: Was macht er rücken
00:14:26: usw.?
00:14:27: Und derjenige der das so ... Der den Hut dafür aufhatte, der sagte mir tatsächlich es schafft hier Gemeinsamkeit an diesem Ort bei ganz viele in diesem Dorf für sich ihre Sachen machen.
00:14:39: Die kommen nicht mehr groß raus, unterhalten sich nicht mehr mit anderen.
00:14:43: Also, er hat das so erzählt.
00:14:45: Man merkt, dass sie Gefrusterte und auch Negativer sind in ihrer Weltsicht und im Bezug auf andere Menschen.
00:14:52: Aber die Kneipe, die ist ja gerattet worden?
00:14:55: Genau.
00:14:56: Das ist ein Verein der das jetzt macht einmal in der Woche.
00:15:00: Und genau da gibt es auch kein Essen oder so nur Bier war's auch.
00:15:05: aber die schaffen damit tatsächlich einen Ort der Gemeinschaft.
00:15:09: Wirklich wichtige Orte, glaube ich für solche kleinen Gemeinden.
00:15:13: Also Orte wo man sich trifft und sich austauschen kann.
00:15:15: Das
00:15:15: wollte ich jetzt auch gerade sagen.
00:15:16: also dieses Gefühl gab es dann eventuell dass da so ein bisschen Frust irgendwie ist oder irgendwie Unzufriedenheit.
00:15:22: aber da weiß man sich auch schon zu helfen zumindest in dem Fall.
00:15:25: jetzt gibt's auch eine Lösung am Ende.
00:15:28: Zu helfen mit der Gaststätte?
00:15:30: Naja insgesamt mit dem Lebensgefühl wenn ich dort lebe in diesem Ort.
00:15:34: Also für die war das ein ganz großer Faktor, für Lebensqualität.
00:15:38: Dass es unter anderem diesen Ort gibt und auch dass sie sich so zusammenschließen.
00:15:43: Der eine hat einen Traktor und leitet den anderen mal aus für irgendwelche Arbeiten.
00:15:48: oder die machen zusammen die Grünpflege, müssten die gar nicht.
00:15:51: Oder pflegen dieses Krieger-Denkmal.
00:15:52: Da fand ich schon so ein großer Zusammenhalt da.
00:15:56: Die waren stolz auf ihren Ort und diese Gaststätte.
00:16:00: Lisa, wenn du da vor Ort bist und ja die Orte anguckst unter dir Recherchen machst mit den Leuten sprichst deine Perspektive auch als Journalistin.
00:16:08: Du bist auch eine Frau kannst vielleicht auch dich nochmal irgendwie anders reinfühlen als ich das jetzt mache in dem Thema.
00:16:14: was macht es denn mit den Frauen die dort leben?
00:16:17: Wenn's so ne Männerdominierte Kultur da gibt im ländlichen Raum
00:16:21: Also gibt Studien dazu die sagen dass sie sich zum einen so ein bisschen wie Fehl am Platz fühlen.
00:16:27: Da sagen auch viele Frauen, dass sie so eben kein Mann finden der einen ähnlichen Bildungsgrad hat und ähnliche Lebensziele.
00:16:37: Und da kommt noch sowas Interessantes dazu.
00:16:38: es gibt generell ein Auseinanderdriften auf politischer Ebene unter jungen Menschen.
00:16:45: Männer werden konservativer driften auch eher nach rechts Frauen eher nach links Und man sieht es auch auf Social Media, dass so Frauen keine Lust mehr haben zu daten oder eine Partnerschaft einzugehen weil sie sich von konservativen Männern eben eingeschränkt fühlen und nicht auf Augenhöhe.
00:17:04: Dazu passt auch noch so ne andere Haltung.
00:17:06: also wenn's um das Thema Gleichstellung geht ganz viele junge Männer sagen wir haben da eigentlich schon zu viel erreicht und Frauen sagen ist es zu wenig.
00:17:14: Da findet man dann schlecht Ebenen.
00:17:17: Das ist beim Thema Gleichstellung Mann und Frau sozusagen.
00:17:19: Da sagst du jetzt, es gibt viele Männer die sagen ja eigentlich reicht das mal?
00:17:22: Ist das ein Phänomen für einen ländlichen Raum oder insgesamt?
00:17:25: Insgesamt.
00:17:27: Aber ich glaube auch so, dass die Rollen wilder auf dem Land sind teilweise schon konservativer.
00:17:34: Und Frauen heute wollen das nicht mehr so.
00:17:36: Es gibt natürlich auch andere Trends.
00:17:38: also es gibt ja auch die Frauen Also explizit zu Hause bleiben, Haus vor seinen Mutter sein am Herd und so weiter.
00:17:47: Aber ganz viele Frauen heute sind ja völlig anders gestrickt als jetzt noch vor dreißigvierzig Jahren.
00:17:53: Da passen konservative Einstellungen und ihr progressivere schlechter zusammen.
00:17:58: Ich will aber trotzdem immer beim Thema Gleichstellung und der Blick auf die Gleichstellungen da nochmal bleiben.
00:18:03: Ist das jetzt ein dominierender Trend, dass Männer sagen, das reicht mir langsam?
00:18:07: Oder ist es sozusagen nur eine Denkschule die etwas stärker wird.
00:18:11: und eigentlich gibt's auch die anderen, die sagen Nein Gleichstellung.
00:18:14: Das ist der richtige Weg und da kann man auch noch ein bisschen was machen.
00:18:18: Ich kann auch nur Studien zitieren, dass sich schon mehr Männer die gute alte Zeit zurückwünschen.
00:18:25: Wo die Rollenverteilung viel klarer war und Männer ein bisschen mehr zu sagen hatten um es mal so ganz platz zu sagen.
00:18:32: Und das scheint schon einen Trend zu sein der größer geworden ist.
00:18:37: Also die Zahlen, die geben es zumindest her.
00:18:39: Wir haben ja in der Studie gefunden laut der einundsechzig Prozent der Generation Z-Männer denken das in Sachen Gleichstellung schon genug erreicht worden ist und sieben und fünfzig sagen sogar dass zu viel Gleichstellungen Erzielt wurden.
00:18:52: es zu viel Gleichstellung, kann man nicht sagen.
00:18:54: Also das ist sozusagen ein Ungleichgewicht.
00:18:55: jetzt gibt mittlerweile.
00:18:57: Wir wollen mal gucken was jetzt aus dem Ganzen folgt?
00:18:59: Wir haben jetzt vier geredet über das Thema, vier beschrieben, viele über Ursachen auch gesprochen.
00:19:04: vielleicht mal der Blick in die Zukunft.
00:19:06: Mich würde interessieren was deine Analyse zu der Frage ist Kann man solche demografischen Schieflagen überhaupt wieder umkehren oder korrigieren wenn wir da jetzt sagen Da gibt's irgendwie einen Ungleich Gewicht was nicht ganz so gut ist eigentlich
00:19:20: Ja, das ist so ein bisschen schwer zu beantworten.
00:19:22: Am Ende gibt es da glaube ich auch keinen Konzept für alle.
00:19:26: Es hängt an den großen Faktoren wie Arbeitsplätze vor Ort Bildungseinricht und Kita-Schule vor Ort Auch sowas wie kulturelle Angebote.
00:19:35: Vor allem Frauen vermissen das ja auf dem Land.
00:19:38: Und am Ende müssen die Regionen attraktiv sein Für junge Menschen.
00:19:43: Das ist sehr schwierig so was auch nicht verordnet werden kann.
00:19:47: Also mehr Jobs vor Ort wären gut, aber wenn es eben keine Firmen gibt die die anbieten können dann ist dieser Faktor eben nicht da.
00:19:55: Was macht eine Uhr zum Beispiel attraktiv?
00:19:57: Du kennst das ja aus deinen Recherchen und kennst auch die guten Beispiele.
00:20:00: Also, die Kneipe, die da gerettet wurden ist im Gemeinschaftsprojekt – das kann man sich hier vorstellen, dass das funktioniert?
00:20:05: Was gibt es denn da ansonsten noch für positiv Beispie?
00:20:09: Das sind glaube ich so kleine Sachen.
00:20:11: ne!
00:20:11: Ich denke sowas wie günstiges Bauland für junge Familien ist nur ein Faktor der Zit.
00:20:15: Aber auch sowas, wie das Unternehmen mehr Homeoffice ermöglichen damit man eben nicht immer diese Weitenwege hat sondern zu Hause arbeiten kann.
00:20:23: Aber das können auch so kleine Initiativen sein, sowas wie Scheunenkino oder so.
00:20:27: Die dann gefördert werden müssten... Das
00:20:29: wäre jetzt Kulturunterhaltung sozusagen, die man irgendwie hat nach Feierabend?
00:20:33: Ja und auf jeden Fall solche Orte an denen Leute sich begegnen können.
00:20:38: ganz oft einfach richtig weggefallen.
00:20:40: Das fängt ja schon an damit, dass der Arzt nicht mehr vor Ort ist, wo man sich im Wartezimmer begegnet oder so.
00:20:45: Oder das die Verwaltung der Ortsbürgermeister auch kein Büro mehr dort hat oder wo man vielleicht einen Weg läuft und mal kurz fragt was los ist beim anderen?
00:20:53: Da muss jede Gemeinde für sich überlegen wie man punkten kann, was man machen kann, damit Zuzug gefördert wird und Konzepte dafür auflegen.
00:21:03: Welche Rolle kann da Zuwanderung spielen?
00:21:07: Eine große!
00:21:09: Aber noch wichtiger ist, offen zu sein dafür.
00:21:12: Am Ende ist es ja so, dass Fremde auf dem Land oft nicht einfach haben, selbst wenn sie keine migrantischen Wurzeln haben und da müssen Orte offen für Fremden
00:21:24: sein.
00:21:24: Ich höre raus, das ist schwierig zu organisieren oder nicht ganz einfach zumindest?
00:21:29: Also so viele Erlebnisse damit hatte ich jetzt nicht.
00:21:32: also ich habe nie mit Migranten aufm Land gesprochen zum Beispiel Auch aus dem Befreundes- oder bekannten Kreis, dass das für die meisten in den Orten nicht so einfach ist.
00:21:45: Weil da der Austausch erst mal nicht so gewollt wird.
00:21:50: Wir kommen dann jetzt langsam zum Schluss und zur Zusammenfassung von unserem Gespräch.
00:21:55: Was würdest du sagen?
00:21:55: Und am Strich was bleibt da jetzt?
00:21:56: Was passiert mit einer Gesellschaft wenn die Frauen weggehen?
00:22:01: Sie verarmts sozial Das ist schonmal das eine.
00:22:04: Und natürlich alteren Regionen viel schneller, noch schneller als sie sowieso schon altern.
00:22:08: Gerade in Sachsen-Anhalt wenn dieser Trend nicht nennenswert gestoppt wird.
00:22:12: Also Einsamkeit auch als politischer Faktor eigentlich
00:22:15: am Ende?
00:22:17: Am Ende ist das so.
00:22:19: Lisa wir haben ein kleines Ritual hier an unserer Sendung oder in unserem Podcast.
00:22:23: Wir stellen jedem Gast der hier ist drei Fragen zur Landtagswahl die ja im September ist.
00:22:28: ungefähr vier Monate sind es noch.
00:22:30: Und die erste Frage ist, ist diese Landtagswahl für dich eine Schicksalswahl?
00:22:35: Das würde ich schon so sagen.
00:22:36: Weil es um ganz Grundsätzliches geht.
00:22:38: Wohin steuert dieses Land?
00:22:40: Wie stabil sind Regierungsverhältnisse und wie offen bleibt dieses Land für andere?
00:22:47: Was sind die wichtigsten Themen für die Landtagswahl jetzt am September aus deiner Sicht?
00:22:50: Ich würde sagen Wirtschaft.
00:22:51: Wie wird dieses Land wirtschaftlich stark stärker?
00:22:56: Bildung, Gesundheit... Und der große Faktor bleibt, wie man diese Stadt Landgefälle ausgeglichen bekommt.
00:23:03: Also wie stärkt man die ländlichen Regionen?
00:23:05: Wie macht man sie attraktiv?
00:23:07: Was ist da deine Prognose?
00:23:09: Wo steht Sachsen-Anhalt am Ende des Jahres?
00:23:13: So feststehen kann ich das nicht sagen.
00:23:15: Ich hoffe einfach dass es schnell zu einer Regierungsbildung kommt.
00:23:19: Dass es so keine lange Hängepartie gibt weil Parteien sich nicht einig sind und das schnell versteht wo's hingeht und das Sachsen-Anhalt offen bleibt.
00:23:29: Dieser vielen Dank kann sein, dass wir uns noch mal hören hier in dieser Sendung.
00:23:32: Das war die neunte Folge von zwei Komma eins Millionen.
00:23:34: Danke fürs Zuhören!
00:23:36: Wir sind der Politik Podcast von MZ und Volksstimme im Wahljahr hier in Sachsen-Anhalt, und hier bekommt ihr die wichtigsten Infos rund um diese Landtagswahl.
00:23:44: Wenn euch der Podcast gefällt dann abonniert uns oder empfiehlt uns weiter an Menschen denen Politik in Sachs Anhalt genauso am Herzen liegt wie uns.
00:23:52: Und jetzt seid ihr dran.
00:23:53: was sind die Themen die euch wirklich beschäftigen?
00:23:56: Was sollen wir uns genauer anschauen?
00:23:58: Schreibt uns eine E-Mail an podcastatvolkstimme.de Oder hinterlasst einen Kommentar bei Spotify oder Apple.
00:24:04: Wir lesen das alles, das versprechen wir hier jede Woche!
00:24:07: In der nächsten Folge machen wir einen Deep Dive zur Wirtschaft in Sachsanhalt.
00:24:11: Wenn ihr Sachsanalt außerdem täglich im Blick behalten wollt Unser Newsletter Update Sachsan halt fast jeden Tag die wichtigsten Themen kompakt zusammen Kostenlos beim Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme.
00:24:22: Danke fürs Zuhören Und bis zur nächsten Folge von zwei Komma Eins Millionen.
00:24:26: Das Team hinter dem Podcast Die vier Gastgeber sind Lena Bellon Elisa Schulz Max Hunger und ich, Jan Schumann.
00:24:33: Redaktion Frank Kohlles.
00:24:35: Mitarbeit Frank Krause Telgerloff.
00:24:39: Grafik Tobias Büttner.
Neuer Kommentar